Pressespiegel

Zweimal die gleiche Geschichte, in anderen Worten?

In einer Online Zeitung gesehen:

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Die Singles wie auf dem Berg Athos (grösser, besser, teurer) ? – oder Einsiedler, die sich Status-Wohnungen leisten? Wer, ausser Mönchen, könnte sich eine solche, tolle Wohnlage leisten (etwa 2,9 Zimmer; unverbaubare Lage mit Blick auf das Meer) ?

http://www.20min.ch/immobilien/story/17706467

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(photo credit: mountathos-eshop.com; via 20min.ch)

Die Einsiedler-Mönche von Athos

Essen und Feuerholz wird per Seilzug geliefert, manche haben ihre Hütten seit Jahrzehnten nicht mehr verlassen: So abgeschieden leben die Mönche.

Der heilige Berg Athos liegt in Griechenland, auf einer Halbinsel in der Ägäis. Er ist die Heimat der ältesten Mönchs-Republik der Welt. Sie hat einen autonomen Status unter Griechenlands Souveränität.

Heimat für Mönche seit Hunderten von Jahren

Athos (das wahlweise nur den Berg oder die ganze Region bezeichnet) ist bereits seit der Antike bevölkert. In seiner 1800-jährigen Geschichte war er immer die Heimat von christlichen Gläubigen. Noch heute gibt es 20 Klöster in der Region, mit über 2000 Mönchen, die isoliert vom Rest der Welt leben.

Die meisten Mönche leben gemeinsam in einem Kloster und teilen sich dort die Arbeiten. Manche pflanzen Gemüse an, machen Wein, fischen, machen Holzschnitzereien oder Änderungsschneidereien. Im grössten Kloster, dem Megisti Lavra, leben heute 362 Mönche.

Gewählte Einsamkeit

Ein paar wenige haben sich aber für ein abgeschiedenes Leben in kompletter Isolation in einer kleinen Hütte entschieden. Die abgeschiedensten dieser Hütten, die Sketen genannt werden, liegen auf der südlichen Seite des Berges Athos.

Im stark abfallenden Gelände haben sich eine Handvoll Mönche häuslich eingerichtet. Das war alles andere als einfach: Die Hütten sind so unzugänglich, dass Dinge wie Feuerholz oder Nahrungsmittel mit Körben und einem Seilzugsystem zu den Glaubensbrüdern gebracht werden müssen.

Wer zu alt zum Klettern ist, der bleibt

Früher haben sich junge, kräftige Mönche auch an den Seilen aus der Einsamkeit gezogen. Die meisten, die heute dort leben, sind aber zu alt und zu schwach für eine so gefährliche und anstrengende Art zu reisen.

Manche Mönche haben ihre Sketen seit Jahrzehnten nicht mehr verlassen. Bekannt ist die Geschichte von Vater Iusif: Er hat den Berg angeblich seit 64 Jahren nicht mehr verlassen und ist jetzt auch zu schwach, um über die Klippen zu klettern.

(mst)

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Singles-leisten-sich-Status-Wohnungen-14974482

Singles leisten sich Status-Wohnungen

Wer allein wohnt, zahlt tendenziell zu viel für die Miete. Viele nehmen bewusst Abstriche in anderen Bereichen in Kauf.

«Du bist, wie du wohnst»: Viele Schweizer scheinen sich dieses Motto zu Herzen zu nehmen – und greifen für eine repräsentable Bleibe tief in die Tasche. In einer Studie von Comparis geben 29 Prozent der Befragten an, mehr als einen Viertel ihres Einkommens für die Wohnung auszugeben. Insbesondere Personen, die in einem Einpersonenhaushalt leben, lassen dafür oft einen wesentlichen Teil ihres Lohns liegen.

Ob sie nichts Preiswerteres finden oder sich bewusst für eine grosszügige Bleibe entscheiden, lässt die Umfrage offen. Allerdings gibt die Mehrheit der Befragten an, sich im Ausgang, beim Auswärtsessen oder bei den Ferien einzuschränken, um sich die Wohnung leisten zu können.

Ansprüche steigen

«Wohnen hat für viele Leute einen sehr hohen Stellenwert: Gerade Einzelpersonen scheinen bereit zu sein, dafür an anderen Orten Abstriche zu machen», sagt Nina Spielhofer von Comparis.

Auch Stadt-Experte Thomas Kessler stellt fest: «Für viele jungen Leute steht der Wunsch nach einer attraktiven Wohnung ganz zuoberst – die Ansprüche punkto Grösse und Lage der Wohnung steigen.» Er sieht darin eine Folge des gestiegenen Wohlstands, aber auch einen Ausdruck der individualisierten Gesellschaft: «Man will die maximale Freiheit und investiert sein Geld vollständig in die eigene Lebensqualität.» Das heisst: Lieber eine teure Wohnung allein als eine günstige WG.

3,1 Zimmer für die Singlefrau

Die Folge: Inzwischen ist mehr als jede dritte Wohnung in der Schweiz eine Single-Wohnung. Der alleinlebende Mann leistet sich laut Bundesstatistik im Schnitt 2,9 Zimmer, die alleinlebende Frau 3,1 Zimmer. Zum Vergleich: Die Wohnungen von Paaren sind mit 3,5 bis 4 Zimmern nur unwesentlich grösser.

Das schlägt sich auch im Flächenverbrauch nieder: Während die Durchschnitts-Person in der Schweiz im Schnitt 45 Quadratmeter Wohnfläche beansprucht, ist eine Einpersonen-Wohnung im Schnitt 79 Quadratmeter gross. «In Wohnungen, wo früher kleine Familien gelebt haben, wohnt jetzt ein Mensch allein – auch wenn das dritte Zimmer vielleicht die meiste Zeit ungenutzt bleibt», so Kessler.

Wegen Preisdruck in die Agglo

Dies bleibe nicht ohne Konsequenzen: «Für die Raumplanung ist es eine grosse Herausforderung, wenn der Einzelne mehr Platz braucht.» Kessler sieht aber auch Folgen für die Gesellschaft: «Die Kehrseite der Freiheit ist die Einsamkeit.» Die Singles seien deshalb häufiger unterwegs und verursachten so etwa zusätzlichen Verkehr.

Dass sich Singles mehr Fläche wünschen, stellt auch Claudio Saputelli, Immobilienexperte bei der UBS, fest. Allerdings habe der Preisdruck auch zu einer Gegenbewegung geführt. «Die Mieten sind in den letzten Jahren viel stärker gestiegen als die Löhne.» Wenn die Schmerzgrenze erreicht sei, gebe es im wesentlichen drei Möglichkeiten: «Entweder, man zieht von der Stadt in die Agglomeration, man sucht sich eine kleinere Wohnung oder man teilt sie mit jemandem.» Letzteres dürfte in Zukunft wieder wichtiger werden – Stichwort Sharing Economy.

Darauf verweist auch Thomas Kessler. Er stellt jedoch fest: «Bisher hält sich die Nachfrage nach alternativen Wohnmodellen und sogenannten Clusterwohnungen, wo ein Teil des Wohnraums geteilt wird, in Grenzen.»

(jbu)

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One thought on “Pressespiegel

  1. Thank you once again for your thought provoking writings!………Will return to them again soon.  Ruth

    From: OFRADIX To: ruthxmark@yahoo.ca Sent: Sunday, February 19, 2017 7:27 AM Subject: [New post] Pressespiegel #yiv4712738961 a:hover {color:red;}#yiv4712738961 a {text-decoration:none;color:#0088cc;}#yiv4712738961 a.yiv4712738961primaryactionlink:link, #yiv4712738961 a.yiv4712738961primaryactionlink:visited {background-color:#2585B2;color:#fff;}#yiv4712738961 a.yiv4712738961primaryactionlink:hover, #yiv4712738961 a.yiv4712738961primaryactionlink:active {background-color:#11729E;color:#fff;}#yiv4712738961 WordPress.com | Othmar posted: “Zweimal die gleiche Geschichte, in anderen Worten?Die Singles wie auf dem Berg Athos (grösser, besser, teurer) ? – oder Einsiedler, die sich Status-Wohnungen leisten? Wer, ausser Mönchen, könnte sich eine solche, tolle Wohnlage leisten (unverbaubare Ei” | |

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