Keine Abfertigungshalle für die Ewigkeit

Project per ina chasa da tgira «Alte Sennerei»

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Radio RTR hat am letzten Freitag einen Beitrag über das Projekt “Alte Sennerei” in Tenna auf romanisch ausgestrahlt. Damit können wir die regionale Bevölkerung über Kultur- und Sprachgrenzen hinweg erreichen.

Hier geht es zum Beitrag Project per ina chasa da tgira «Alte Sennerei»

Please follow the link above to hear a story about the Tenna Hospice project in Romansh language which is still spoken widely in the Surselva region. Tenna is located in a German speaking valley, however many regional services operate in this intercultural environment with divers cultures and languages.

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«ärgruanä»

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De, we naa mä lengä Winter entli dr Schnee schmilzt und ünschi Wisä wider ärgruanend, wil au bin ünsch uf Tenna dr Früelig erwachet. Nid nun uf dä Wisä faats denn aa blüjä, nei, au im eintä oder anderä Häärz siis um diä Ziit schon ärgruaned und frii än huufä Verliabti versprächend schi äs läbälengs Zämäbliibä. Wenn s de aber au dsamt allnä Blüescht und rosärotä Wolchä naa mä Wiili gliich ds eint- oder andermal zu mä zümftigä Gwitter chomi, de sii das nit halb sövel böösch.

Äsiä bruuchts halt än Blitz zum duuchli Wolchä teilä, und ooni Rumplä geit keis Uuliab us dr Wält. Denn iss nun guat, wenn s ättä noch äs Gwitter git, wa alls widrem in dä Senkel stellt. «Diä ärgruanend de scho wider», het üns Müeti albig gseit, wenn sch äswaa tonderli gstrittä heind, und meischtens het sch rächt berchoo.

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Osterlachen: “Risus Paschalis”

Easter Laughter

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Osterlachen bezeichnet den Brauch, in der Predigt an Ostern die Gottesdienstgemeinde zum Lachen zu bringen. In einigen Regionen war es vom 14. bis 19. Jahrhundert fester Bestandteil des christlichen Brauchtums. Zu diesem Brauch gehörte es, in der Osterpredigt eine Geschichte zu erzählen, die die Gemeinde zum Lachen brachte. Der Grundgedanke des Osterlachens war die Osterfreude zum Ausdruck zu bringen. Das Osterlachen war auch eine lustige Art, ein wenig Kritik an der weltlichen oder kirchlichen Obrigkeit zu üben. Frohe Ostern! (aus Wikipedia)

In some parts of Europe in the Middle Ages, there was an Easter tradition called risus paschalis, or “Easter laughter.”  After Vespers and Benediction, the priest would regale his congregation with comical stories and jokes, often fables with a moral point to make.  After the somber weeks of Lent, the laughter was both a reward and a release.  The tradition died out following the Protestant Reformation, but perhaps it will make a comeback. Happy Easter! (from cathedralliturgy.blogspot.ch)

Hier eine kleine Geschichte zur Illustration:

Der Papst kommt zum Himmelstor und klingelt. Petrus eilt herbei und öffnet. “Gegrüsst seiest du. Wer bist du denn?” “Ich bin der Papst, ich bin dein Nachfolger im apostolischen Amt in Rom” sagt dieser mit einem Anflug von Enttäuschung in seiner Stimme. “Ich habe keine Ahnung wer du bist und wovon du sprichst. Lass mich mal meinen Boss fragen!” Kaum hat Petrus das gesagt, ist Gott der Allgegenwärtige da. “Ja, bitte?” spricht sie den Papst an. “Ich bin der Papst. Ich bin dein Stellvertreter auf Erden.” Gott runzelt ihre Stirn und versinkt in ein kurzes, tiefes Schweigen. Danach sagt sie zum Papst: “Es tut mir leid. Ich erkenne dich nicht und mir ist nicht klar wovon du sprichst. Aber, lass mich mal bei meinem Sohn nachfragen.” Gott sendet eine Instant-Message zu Jesus. Der kommt auch gleich an die Himmelspforte und begrüsst den Papst. Er nimmt ihn zur Seite, erkundigt sich nach dem Anliegen des unbekannten Gastes, und unterhaltet sich mit ihm. Dann kommt Jesus zurück, mit einem grossen Schmunzeln im Gesicht: “Ich war mir nicht bewusst dass dieser Fischer-Verein, den wir vor zweitausend Jahren ins Leben riefen, immer noch existiert!”

A short story to give you an example:

The Pope comes to the Pearly Gates and rings the bell. Peter responds quickly and opens the door. “Welcome to heaven. Who are you, my guest?” “I am the Pope, your successor in the apostolic office in Rome” says the pope with a hint of disappointment in his voice. “I have no idea who you are and what you are talking about. Let me quickly ask my boss!” As soon as Peter finished speaking, God the Omnipresent appeared. “How can I help you?” she said to the Pope. “I am the Pope. I am your representative on earth.” God raises her eyebrows and falls into deep silence for a short time. Then she says to the Pope: “I am sorry. I don’t recognize you and I am not clear what you are talking about. But let me consult with my son.” God sent an instant message to Jesus. He arrives at heaven’s door without delay and greets the Pope. He takes him aside, inquires about his concerns, and engages him in a conversation. After a while, Jesus comes back with a big grin on his face: “I wasn’t aware that the fisherman’s club we formed two thousand years ago was still in existence!”

Related topics:

The significance of the insignificance of self

Die Bedeutung der Geringfügigkeit des Selbst

 

The Gospel of Wealth

Verses 1-4; Translated from Neoliberal

was für eine Schweinerei!
Those who are fine!
dene wos ned guet geit

giengs besser

giengs dene besser

wos scho lang guet geit

those who fare badly

would be better off

would those fare better

that for long had been doing fine Continue reading “The Gospel of Wealth”

Wohlstands-Evangelium

Verse 1-4; Übersetzt aus dem Neoliberalen

was für eine Schweinerei!
Dene wos guet geit!
dene wos ned guet geit

giengs besser

giengs dene besser

wos scho lang guet geit

jenen, denen es nicht so gut geht,

ginge es besser

würde es denen besser gehen

denen es schon lange gut geht Continue reading “Wohlstands-Evangelium”

Taking good care of each other

pass the dice!
Inuit Elders and family members at an afternoon gathering with traditional games and food (Gjoa Haven, Nunavut, Canada)

Last week the Paul Schiller Foundation published the report “Gute Betreuung im Alter – Perspektiven für die Schweiz” (‘Good Care in Old Age – Perspectives for Switzerland’). It shows the need for action in health and social policy for high quality and affordable care for the ageing.

A few weeks before I noticed an article in a regional news paper about the enormous value of volunteer work in Switzerland, an estimated CHF 35 billion. “The majority of informal volunteer work in 2014 is attributable to personal help and care… Personal assistance is the main occupation of informal volunteerism within family networks” (own translation from Freiwilligen-Monitor Schweiz 2016). I considered it to be a joke Continue reading “Taking good care of each other”

Gute Betreuung im Alter

pass the dice!
Inuit Älteste und Angehörige beim Altersnachmittag mit traditionellen Spielen und Speisen (Gjoa Haven, Nunavut, Kanada)

Letzte Woche hat die Paul Schiller Stiftung den Bericht “Gute Betreuung im Alter – Perspektiven für die Schweiz” veröffentlicht. Darin geht es in erster Linie darum, den gesundheits- und sozialpolitischen Handlungsbedarf für eine qualitätsvolle und bezahlbare Betreuung im Alter aufzuzeigen.

Schon vor einigen Wochen habe ich in einer regionalen Tageszeitung gesehen, welche enormen Kosten sich verstecken in der Freiwilligenarbeit, nämlich hochgerechnete 35 Mia CHF. “So entfällt auch im Jahr 2014 der grösste Teil informeller Freiwilligenarbeit auf persönliche Hilfe- und Betreuungsleistungen… Persönliche Hilfeleistungen machen gerade im Verwandtenkreis einen wesentlichen Teil informell freiwilliger Tätigkeiten aus” (Freiwilligen-Monitor Schweiz 2016). Ein absoluter Witz Continue reading “Gute Betreuung im Alter”

Lenten Meditations

Betrachtungen zur Fastenzeit

I invite you again this year to take some time to think about God and the world, or maybe mostly about the world, using the ten panels of the Passion of Christ fresco in the little church of Tenna, Switzerland. Click on each of the images to open a new window with a respective impulse text.

Für eine deutsche Fassung, folge diesen Link: Betrachtungen zur Fastenzeit

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Passion of Christ fresco (Garden Gethsemane), Kirche Tenna, GR, about 1408, unknown artist

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Betrachtungen zur Fastenzeit

Lenten Meditations

Auch dieses Jahre lade ich dich ein, anhand der zehn Bilder des Passionszyklus in der Kirche Tenna Zeit zu nehmen und mit den Impulsen nach zu denken über Gott und die Welt (oder vor allem über die Welt). Klicke auf ein einzelnes Bild, dann öffnet ein neues Fenster mit einem Impulstext zum jeweiligen Bild.

For an English version, please click here: Lenten Meditations

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Passionszyklus (Garten Gethsemane), Kirche Tenna, GR, um 1408, unbekannter Künstler

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First Draft

Erster Entwurf

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Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung von pflegegerechtem Wohnraum im Safiental! Corina Haertsch und Pascal Hofmann haben diese Woche den ersten Entwurf für die neue Gebäudehülle für die Alte Sennerei mit uns geteilt. Das alte Gewerbegebäude ist kaum mehr zu erkennen!

Doch der Vorstand des Vereins Tenna Hospiz ist erfreut über den schlichten, und doch grosszügigen Entwurf für den Um- und Neubau der Alten Sennerei. Nach erfolgreicher Finanzierung wird dies der Ort sein für eine Wohngemeinschaft mit hoher Kompetenz in Palliative Care und Sterbebegleitung, aber auch ein Ort für Urlaub und Entlastung für Pflegebedürftige und ihre pflegenden Angehörigen.

We reached another milestone in creating a special care place in the Safien Valley, Switzerland. Corina Haertsch and Pascal Hofmann have shared their first draft for the new walls of the Old Cheese Factory. The former industrial building is barely recognizable!

The board of the Tenna Hospice Association is pleased about the simple, but generous design for the conversion of the Old Cheese factory. After a successful fundraising campaign, this will be the home for an intentional community with a strong competency in palliative and spiritual care for the dying, as well as a place for holidays, respite care and burnout prevention for family caregivers.

Sennerei Hospiz

Nightlife in Tenna

Tenner Nachtleben

Tenna under the full moon

Eine helle Mondnacht lud heute ein zum Nachtskifahren am Solarskilift (interessanterweise funktioniert der auch bei Mondenschein!), zu nächtlichen Schneeschuhtouren auf das Tenner Kreuz, oder einfach zum Verweilen und Betrachten der Ruhe und Stille im Luft- und Höhenkurort Tenna.

Tonight we had ideal conditions to do some moonshine skiing at the solar-powered ski lift (which seems to work just fine at night!), or to a nighttime snowshoe trek to the Tenner Kreuz viewpoint, or to simply sit back, relax, and enjoy the peace and quiet in Tenna high above the Safien Valley.

The rest of the world, at least according to the news media, was obsessing over the super-blue-blood moon and the lunar eclipse that was not visible from here. Is it no longer possible for us human beings to simply appreciate beauty when it presents itself; to enjoy a night with a full moon, simply because the local conditions invite to do so?

Der Rest der Welt, wenigstens in den Medien, ereiferte sich über den Super-Blue-Blood Mond und die von hier aus nicht sichtbare Mondfinsternis. Ist es heute nicht mehr möglich, Schönheit zu erkennen, wenn sie sich präsentiert; eine Vollmondnacht zu geniessen, weil die örtlichen Bedingungen dazu einladen?

Night scenery with plenty of moon light

black in black - silhouette of Tenna against full moon

 

 

Entschleunigt Leben

Living at a slower pace

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Grüsse aus Tenna, das seit heute Nachmittag wegen grosser Lawinengefahr von der grossen weiten Welt abgeschnitten ist!

Schon vor ein paar Tagen habe ich diese Bild geknipst und mir gedacht, dass die grossen Schneefälle den Einheimischen und den Gästen die Gelegenheit geben, es ruhiger und gemütlicher zu nehmen. Nun brauchen wir uns definitiv keine Gedanken zu machen über Termine und Verpflichtungen da draussen…

Greetings from Tenna! As of this afternoon we have no road connection to the outside world due to the high avalanche danger.

A couple of days ago I took the above picture, thinking that these heavy snowfalls give the villagers and guests the opportunity to take it easy and more relaxed. Now, there is absolutely no need anymore to worry about appointments and commitments in the “outer world”…

Update:

 

 

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Safierstrasse – our highway…, 4. Januar 2018 (photo credit: Thomas Buchli)

Update 2: Nach dem Sturm – after the storm!

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“Vollmond” in eisiger Nacht – A full moon over frozen ground (January 5th, 2018)

Adventsfenster Tenna 2017

An den kurzen Tagen im Advent wird jeden Tag ein Lichtlein mehr in unser Dorf gebracht. Die Landfrauen von Tenna laden alle Bewohner und Gäste wie jedes Jahr ein, sich auf einem stimmungsvollen Adventsspaziergang an den vielen Adventsfenstern im Dorf und den Fraktionen zu erfreuen.

Für diejenigen, die keine Gelegenheit selber von Haus zu Haus zu gehen in Tenna, hier eine Zusammenstellung der verschiedenen Beiträge; klick auf die Bilder um sie grösser zu sehen.