Street Photography

Capturing the Moment

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The Fountain of Enlightenment (2013). (photo credit: Daniel Comte)

Daniel Comte from Zürich has dedicated his life work as a photographer to street photography. At the age of 50, he received the diagnosis “Alzheimer” – a State in which the entire life seems to exist of Moments, because the memories become more and more difficult to access. Daniel has tried, with the help of his son Anatole, to talk about that experience in a Swiss TV interview (in German).

Yesterday, I had to opportunity to wait at one of the Locations of one of Daniel Compte’s well-known shots. I took the chance to capture the moment. Of course, I have used the camera on my smartphone to recapture the scene at the fountain. Daniel Comte, of course, always carries professional camera equipment.

In honour of Daniel and his work, I have edited the picture with use of the software on the same phone, to recreate the mood of Daniel Comte’s black and white images

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Street Photography

Das Flüchtige festhalten

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The Fountain of Entlightenment (2013). (photo credit: Daniel Comte)

Daniel Comte aus Zürich hat sein Lebenswerk als Photograph dem Festhalten des Flüchtigen gewidmet. Im Alter von 50 Jahren erhielt er dann die Diagnose “Alzheimer” – ein Zustand, in dem das ganze Leben flüchtig wird, weil die Erinnerungen immer schwieriger abrufbar werden. Daniel hat mit Unterstützung seines Sohnes Anatole versucht, im Fernsehinterview dazu Stellung zu nehmen.

Gestern hatte ich die Gelegenheit, an einem der Standorte einer solchen Street Photography in Zürich zu warten, und den Moment ebenfalls fest zu halten. Natürlich habe ich das Flüchtige am selben Ort mit der Handycamera geknipst. Im Unterschied zu Daniel Comte, der mit professioneller Kameraausrüstung unterwegs ist.

Zu Ehren von Daniel und seinem Werk habe ich das Bild dann mit Hilfe von Software auf dem Mobiltelefon so bearbeitet, dass das Bild an die Stimmung der Bilder von Daniel Comte erinnert.

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happy beef
Die Herde des BioHof Casutt auf der Sommerweide. The herd from the BioHof Casutt on the summer range. Waldalp, Safiental, Switzerland.

Klick auf das Bild, um die volle Freiheit des Lebens auf der Alp zu geniessen. Click on the image to enjoy the full freedom of the life on the high alpine summer range.

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Die jüngsten sind auch mit dabei!

Bergsommer

Bergsommer

 

IMG_2042Seit mehreren Jahren wollte ich die Schönheit der Seerosen am “Lotus Teich” bei der Allmeinihütte in Tenna fotografieren. Doch abends sind die Blüten geschlossen, tagsüber das Licht und die Reflektion vom Wasser zu grell oder zu dunkel, und dann habe ich auch selten die richtige Kameramit, um Nahaufnahmen zu machen.

Heute habe ich kurzentschlossen die Hosen runter gelassen, und habe mich in die Teichmitte gewagt für die perfekte Aufnahme. Geniesse mit mir die Ausstrahlung dieser Pflanzen.

For several years, I wanted to share the beauty of the pond lilies at the “lotus pond” above the village of Tenna (altitude 1800 m asl). However, as I go on my walks, it is evening and the flowers are closed, or during the day, the light and the reflection of the water is either too bright or too dark, and I never seem to have the right camera equipment with me, to make a good close up photo.

Today, I spontaneously dropped my pants and walked right to the centre of the pond to go for the perfect shot. Enjoy with me the calming energy of these flowers.

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Veni Creator Spiritus

Pfingsten – Pentecost – Whitsun Sunday

Gregorianischer Pfingstgesang ‘Veni Creator Spiritus’ (Rabano Mauro, 9. Jh.) gesungen anlässlich der SonntagsStille, Pfingsten, 20. Mai 2018 von Othmar Ferdinand Arnold in der Kirche Tenna, Schweiz

Gregorian Chant by Rubano Mauro (9th cent.) ‘Veni Creator Spiritus’, sung by Othmar Ferdinand Arnold on Whitsun Sunday 2018 in the church of Tenna, Switzerland.

Pfingsten ist im Kirchenjahr ein Festtag der alle Menschen, alle Gläubigen daran erinnert, dass alle einen göttlichen Auftrag haben im Leben. Dieser Leistungsauftrag verlangt von einem jeden Menschen, Feuer und Flamme zu sein für das, woran er oder sie als Einzelne und als Gemeinschaft glauben, für unsere tiefsten Überzeugungen.

Aus kirchlicher Sicht wird dieser Auftrag in der Verkündigung der biblischen Botschaft wahrgenommen. Für andere Menschen geschieht diese Verkündigung durch ein achtsames Leben im Dienste der Nächsten: “Predige die frohe Botschaft immerzu – im Notfall brauche auch Worte”, ein Zitat, das Franz von Assisi zugesprochen wird.

Das Pfingstfest erinnert uns auch daran dass wir als Menschen trotz aller Diversität unzertrennlich zusammengehören, uns verstehen können, und einen gemeinsamen göttlichen Auftrag haben.

Pentecost is a feast day that reminds all people, all believers, that we do have a spiritual mission in life. This divine service order calls every person to be a fiery witness for their faith, for their deepest convictions, as individuals as well as a community.

From the church’s point of view, this mission is fulfilled in the proclamation of the biblical message. For other people this proclamation is made through a mindful life in the service of one’s neighbor: “Preach the good news all the time – in an emergency also need words”, a quotation attributed to Francis of Assisi.

2.1. Grundverständnis

Auszug aus dem kurzen Projektbeschrieb des Lebens

von Othmar F. Arnold

2.1.1. Die Liebe

le castagne di Bordei
unerschöpflich. bedingungslos. erwartungslos: stark

Gott ist die Liebe. 

Ein provokanter Einstieg – aber ein wichtiger für mich um die Liebe zu verstehen. Heute wird Liebe eher als Ware betrachtet, etwas von dem der Mensch hat und gehalten ist sorgfältig damit um zu gehen, denn eine solche Ressource ist ja irgendwann mal ausgeschöpft – also ja nicht allzu dick auftragen. Das entspricht nicht meiner Sichtweise. Die Liebe ist eben wie das Göttliche – nämlich unerschöpflich. Was limitiert zu sein scheint, ist die menschliche Fähigkeit damit um zu gehen, das heisst die Fähigkeit zu geben und zu empfangen.

Ich habe diese Unerschöpflichkeit konkret erfahren Continue reading “2.1. Grundverständnis”

Keine Abfertigungshalle für die Ewigkeit

Project per ina chasa da tgira «Alte Sennerei»

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Radio RTR hat am letzten Freitag einen Beitrag über das Projekt “Alte Sennerei” in Tenna auf romanisch ausgestrahlt. Damit können wir die regionale Bevölkerung über Kultur- und Sprachgrenzen hinweg erreichen.

Hier geht es zum Beitrag Project per ina chasa da tgira «Alte Sennerei»

Please follow the link above to hear a story about the Tenna Hospice project in Romansh language which is still spoken widely in the Surselva region. Tenna is located in a German speaking valley, however many regional services operate in this intercultural environment with divers cultures and languages.

«ärgruanä»

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De, we naa mä lengä Winter entli dr Schnee schmilzt und ünschi Wisä wider ärgruanend, wil au bin ünsch uf Tenna dr Früelig erwachet. Nid nun uf dä Wisä faats denn aa blüjä, nei, au im eintä oder anderä Häärz siis um diä Ziit schon ärgruaned und frii än huufä Verliabti versprächend schi äs läbälengs Zämäbliibä. Wenn s de aber au dsamt allnä Blüescht und rosärotä Wolchä naa mä Wiili gliich ds eint- oder andermal zu mä zümftigä Gwitter chomi, de sii das nit halb sövel böösch.

Äsiä bruuchts halt än Blitz zum duuchli Wolchä teilä, und ooni Rumplä geit keis Uuliab us dr Wält. Denn iss nun guat, wenn s ättä noch äs Gwitter git, wa alls widrem in dä Senkel stellt. «Diä ärgruanend de scho wider», het üns Müeti albig gseit, wenn sch äswaa tonderli gstrittä heind, und meischtens het sch rächt berchoo.

Continue reading “«ärgruanä»”

Osterlachen: “Risus Paschalis”

Easter Laughter

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Osterlachen bezeichnet den Brauch, in der Predigt an Ostern die Gottesdienstgemeinde zum Lachen zu bringen. In einigen Regionen war es vom 14. bis 19. Jahrhundert fester Bestandteil des christlichen Brauchtums. Zu diesem Brauch gehörte es, in der Osterpredigt eine Geschichte zu erzählen, die die Gemeinde zum Lachen brachte. Der Grundgedanke des Osterlachens war die Osterfreude zum Ausdruck zu bringen. Das Osterlachen war auch eine lustige Art, ein wenig Kritik an der weltlichen oder kirchlichen Obrigkeit zu üben. Frohe Ostern! (aus Wikipedia)

In some parts of Europe in the Middle Ages, there was an Easter tradition called risus paschalis, or “Easter laughter.”  After Vespers and Benediction, the priest would regale his congregation with comical stories and jokes, often fables with a moral point to make.  After the somber weeks of Lent, the laughter was both a reward and a release.  The tradition died out following the Protestant Reformation, but perhaps it will make a comeback. Happy Easter! (from cathedralliturgy.blogspot.ch)

Hier eine kleine Geschichte zur Illustration:

Der Papst kommt zum Himmelstor und klingelt. Petrus eilt herbei und öffnet. “Gegrüsst seiest du. Wer bist du denn?” “Ich bin der Papst, ich bin dein Nachfolger im apostolischen Amt in Rom” sagt dieser mit einem Anflug von Enttäuschung in seiner Stimme. “Ich habe keine Ahnung wer du bist und wovon du sprichst. Lass mich mal meinen Boss fragen!” Kaum hat Petrus das gesagt, ist Gott der Allgegenwärtige da. “Ja, bitte?” spricht sie den Papst an. “Ich bin der Papst. Ich bin dein Stellvertreter auf Erden.” Gott runzelt ihre Stirn und versinkt in ein kurzes, tiefes Schweigen. Danach sagt sie zum Papst: “Es tut mir leid. Ich erkenne dich nicht und mir ist nicht klar wovon du sprichst. Aber, lass mich mal bei meinem Sohn nachfragen.” Gott sendet eine Instant-Message zu Jesus. Der kommt auch gleich an die Himmelspforte und begrüsst den Papst. Er nimmt ihn zur Seite, erkundigt sich nach dem Anliegen des unbekannten Gastes, und unterhaltet sich mit ihm. Dann kommt Jesus zurück, mit einem grossen Schmunzeln im Gesicht: “Ich war mir nicht bewusst dass dieser Fischer-Verein, den wir vor zweitausend Jahren ins Leben riefen, immer noch existiert!”

A short story to give you an example:

The Pope comes to the Pearly Gates and rings the bell. Peter responds quickly and opens the door. “Welcome to heaven. Who are you, my guest?” “I am the Pope, your successor in the apostolic office in Rome” says the pope with a hint of disappointment in his voice. “I have no idea who you are and what you are talking about. Let me quickly ask my boss!” As soon as Peter finished speaking, God the Omnipresent appeared. “How can I help you?” she said to the Pope. “I am the Pope. I am your representative on earth.” God raises her eyebrows and falls into deep silence for a short time. Then she says to the Pope: “I am sorry. I don’t recognize you and I am not clear what you are talking about. But let me consult with my son.” God sent an instant message to Jesus. He arrives at heaven’s door without delay and greets the Pope. He takes him aside, inquires about his concerns, and engages him in a conversation. After a while, Jesus comes back with a big grin on his face: “I wasn’t aware that the fisherman’s club we formed two thousand years ago was still in existence!”

Related topics:

The significance of the insignificance of self

Die Bedeutung der Geringfügigkeit des Selbst

 

The Gospel of Wealth

Verses 1-4; Translated from Neoliberal

was für eine Schweinerei!
Those who are fine!
dene wos ned guet geit

giengs besser

giengs dene besser

wos scho lang guet geit

those who fare badly

would be better off

would those fare better

that for long had been doing fine Continue reading “The Gospel of Wealth”

Wohlstands-Evangelium

Verse 1-4; Übersetzt aus dem Neoliberalen

was für eine Schweinerei!
Dene wos guet geit!
dene wos ned guet geit

giengs besser

giengs dene besser

wos scho lang guet geit

jenen, denen es nicht so gut geht,

ginge es besser

würde es denen besser gehen

denen es schon lange gut geht Continue reading “Wohlstands-Evangelium”