Winter Wonder Land

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Winter Wonder Land in the Safien Valley (Nature Park Beverin), Switzerland

Winterlandschaft im Safiental (Natur Park Beverin), Schweiz

 

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The nights are as spectacular as the days! – Die Nächte sind mindestens so spektakulär wie die Tage.

PanoramaMitte

Samichlaus (+en)

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Wie beinahe jedes Jahr finde ich um diese Jahreszeit die Inspiration nach alter Tradition für den 6. Dezember “Grittibänze” zu backen. Wir haben die Tradition aufleben lassen als die Kinder sich für´s backen, aber auch für die Kreativität beim Teig machen und formen der Figuren haben begeistern lassen. Das Bild unten ist sicher schon zehn Jahre alt und zeigt wie Kinder, die in einem anderen kulturellen Umfeld aufgewachsen sind, sich ans Thema Samichlaus (St. Nikolaus) und Grittibänz gemacht haben. Sie haben damals ganze Familien von Grittibänzen, inklusive “Grittikatzen”, geschaffen.

Grittibaenz

Following the old Swiss tradition for Nicholas’ feast day, I baked another batch of “Grittibänze” this year. This is part of my anti-consumerist advent and Christmas celebrations.

I just talked to a ninety year-old lady who remembered that there were no Christmas presents in her childhood. This was partly due to the cultural traditions of the Walser people, but mainly a consequence of subsistence lifestyle and poverty.

However, they received from St. Nicholas on December 6th a helping of apples, pears, and nuts. The mandarin oranges became part of the mix in recent years, as the roads and the means of transportation in the Safien Valley improved in the 1950’s with the construction of the hydro power plant.

Ein neuzig jährige Frau hat mir kürzlich erzählt, dass sie als Kinder keine Weihnachtsgeschenke kannten. Sie wurden jedoch jährlich vom Samichlaus mit Äpfeln, Birnen und Nüssen beschenkt. Mandarinen kamen erst später dazu als die Versorgungslage mit dem Ausbau der Strassen, im Zusammenhang mit dem Kraftwerksbau, verbessert wurde. Die Walser lebten vor 90 Jahren noch weitgehend als Selbstversorger und daher in relativer Armut.

Bedingungsloses Grundeinkommen

Genug Heu für alle da! (photo credit: Jessica Jonker)

Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens, wie es zur Zeit in der Schweiz oder in Kanada zur Diskussion steht, ist meines Erachtens ein relativ hilfloser, ökonomischer Ausdruck für die Tatsache dass jeder Mensch Würde hat und deshalb wichtig ist.

In einer Gesellschaft, die so dominiert ist von einem Weltbild der Wirtschaftlichkeit und Effizienz, in welcher menschliche Werte nebensächlich und zweitrangig werden, und in welcher unsere Umwelt und die Schöpfung bloss als ausbeutbare Ressourcen erachtet werden, braucht es wieder einmal einen Gedankenanstoss – so utopisch dieser scheinen mag – um uns in Erinnerung zu rufen, dass alle Menschen Solidarität und gegenseitige Rücksichtnahme brauchen um leben zu können.

Basic guaranteed income

Genug Heu für alle da!
There is enough for everyone! (photo credit: Jessica Jonker)

The idea of a basic guaranteed income, as it is being discussed right now in Switzerland or in Canada, is in my estimation a relatively helpless, economic expression of the fact that each human being has dignity and thus is important.

In a society, in which the paradigms of economy and efficiency are so dominant, in which human values become secondary considerations, and in which our environment and the creation are degraded to exploitable resources, we need another thoughtful hint – as utopian as it may seem – to remember that we as human beings need solidarity und mutual respect in order to live.

Snow Mobile – mobil im Schnee

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Who is out for a walk making tracks in the fresh snow? – Wer ist denn da unterwegs im frischen Schnee?

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Betrachtungen zur Fastenzeit

In der Kirche Tenna, Gemeinde Safiental, Schweiz, gibt es einen bemerkenswerten Passionszyklus. Dieser wurde im Jahr 1408 von einem unbekannten Künstler in der Tradition des Waltensburger Meisters als Fresken angelegt. Die Fresken inspirieren mich immer wieder zu Betrachtungen: Wie kann ich diese spätmittelalterlichen Darstellungen mit modernen Augen sehen? Was sagen mir die biblischen Darstellungen in der heutigen Zeit?

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Passionszyklus (Garten Gethsemane), Kirche Tenna, GR, um 1408, unbekannter Künstler

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Looking at the former self
Looking at the former self – Betrachtung des früheren Selbst

This is a follow up to the Spring Forward post: One of the caterpillars had to shed the more youthful skin to allow for growth. Now it is examining the hull of the former self.

Eine der Raupen musste sich häuten um Platz zu machen für den natürlichen Wachstum. Nun kann sie die vormalige Haut noch betrachten.

Feeding Time
Feeding Time
Growing and glowing
Growing and glowing

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Unfolding potential
Unfolding potential – Das Potenzial entfalten

Here is one more impression from my desk: I had these twigs cut for an outdoor decoration this winter. Two weeks ago, I took them inside, put them in water, and they start to unfold their potential. Never toss out a dry stick!

Eine weitere Impression von meinem Schreibtisch: Diese Zweige hatte ich anfangs Winter geschnitten um eine Aussendekoration zu gestalten. Vor zwei Wochen nahm ich sie ins Haus, stellte sie ins Wasser, und nun beginnen sie ihr volles Potenzial zu entfalten. Deshalb wirf den wertlosesten Stecken nicht einfach weg!

 

 

 

ecosystem at home

 

The indoor season is far advanced in comparison to the outdoors! Can there be a butterfly in winter?

Die Jahreszeit auf meinem Bürotisch korrespondiert nicht mit der vor dem Fenster! Kann es denn Schmetterlinge im Winter geben? Continue reading “Spring forward”

“I name you Samuel” (+de)

(c) 2001, Athabasca Witschi

To see, read, and enjoy the full story, please scroll down:

Um die ganze Geschichte zu sehen, zu lesen, und zu geniessen, bitte weiter scrollen:

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Spiritual restlessness

It is in part my own unsettled feeling that has made me pay attention to an article titled The Spirituality of Restlessness in a pamphlet by the Friends World Committee for Consultation.

When everybody else is calm and restrained, and you feel the call to go...
When everybody else is calm and restrained, and you feel the call to go…

In this pamphlet, Snyder (2010) describes spiritual restlessness as archetypal. He describes it as “the call to leave the known for the unknown” (Snyder, p. 2). He makes the assertion that it is found in all religious traditions. Continue reading “Spiritual restlessness”

The twelfth day of Christmas

The formal end of the winter holiday season is the feast day of Epiphany on January 6, at least for people familiar with a liturgical calendar. The day marks the day of Jesus’ physical manifestation to the people outside the Jewish community. The following scene depicts the visit of the magi:

Epiphany - fresco from 1408 by an unknown artist in the church of Tenna, Switzerland
Epiphany – fresco from 1408 by an unknown artist in the church of Tenna, Switzerland

Why are there twelve nights of Christmas? Is it not sufficient to have the holiday shopping season open the day after Halloween? Do we need another extension of the most wasteful and profitable period of consumer spending?

The twelve nights of Christmas seem to have been observed long before the Christmas season got corrupted. Continue reading “The twelfth day of Christmas”

Der zwölfte Weihnachtstag

Der formelle Abschluss der winterlichen Festtagszeit ist der Dreikönigstag am 6. Januar, wenigsten für die Leute die vertraut sind mit einem liturgischen Kalender. An dem Tag werden wir an die Vorstellung von Jesus an die Menschen ausserhalb der jüdischen Gemeinde erinnert. Die folgende Szene zeigt den Besuch der Weisen aus dem Morgenland:

Epiphany - fresco from 1408 by an unknown artist in the church of Tenna, Switzerland
Epiphanie – Fresco von 1408 einem unbekannte Künstler in der Kirche von Tenna, Schweiz.

Warum gibt es denn die zwölf Rauhnächte? Genügt es denn nicht wenn der jährliche Weihnachtsverkauf schon an Allerheiligen eröffnet wird? Brauchen wir noch eine weitere Verlängerung dieser verschwenderischen und höchst profitablen Periode des Kaufrausches ?

Die Rauhnächte scheinen schon lange vor dem Aufkommen des kommerzialisierten Weihnachtsfestes gefeiert worden sein. Continue reading “Der zwölfte Weihnachtstag”

New light of the season

Krippe

Merry Christmas – Season’s Greetings

Christmas as a feast day is intended to remind us of the worldly presence of the divine Light, at the same time as the return of the longer daylight hours for those who live in the northern hemisphere.

More than forty years ago, I crafted the figurines for this simple nativity scene. The figurines survived in a box in my parents’ attic. I am glad they came out to see the light again.

It is tied straw work, a technique popular in german-speaking areas. It was made from a renewable and affordable resource for all.

Die Jahreszeit des wiederkehrenden Lichtes

KrippeFrohe Weihnachten und Festtagsgrüsse 

Weihnachten ist ein Festtag der uns daran erinnern soll dass das göttliche Licht auch auf Erden präsent ist. Gleichzeitig markiert das Fest auch die länger werdenden Tage für die Leute die auf der nördlichen Halbkugel zu Hause sind.

Vor mehr als vierzig Jahren habe ich diese einfachen Krippenfiguren hergestellt. Alles was es dazu brauchte waren Strohhalme und Faden. Die Figuren haben in einer Schachtel im Estrich meiner Eltern überdauert. Ich bin froh, dass sie nun wieder ans Licht gekommen sind.