Passion of Christ fresco (Flagellation), Kirche Tenna, GR, around 1408, unknown artist
An almost naked man, tied to a pillar, surrounded by four men that seem to act against him. They are menacing or look indifferent. Despite the lack of graphic violence and blood, the viewer understands the physical and verbal mistreatment. The body appears unscathed, no expression of pain or suffering on the man’s face. Continue reading “Lenten Meditation #4”→
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Die Ecopop Initiative ist zur Zeit in der Beratung durch die schweizerische Legislative. Es gibt viele Argumente für und gegen die verschiedenen Anliegen im Initiativtext. In der folgenden Fassung werden diese Anliegen noch deutlicher, und weniger restriktiv, vorgelegt.
Ein Grundgesetz soll meiner Meinung nach in erster Linie wahrhaftig sein und die enthaltenen Anliegen direkt ansprechen. Das Grundgesetz soll einen Gesetzesraum ermöglichen und nicht das Leben der Menschen einschränken.
Initiativtext
Die Ecopop-Volksinitiative «Stopp der Überbevölkerung – zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen» stellt, gestützt auf Art. 34, 136, 139 und 194 der Bundesverfassung und nach dem Bundesgesetz vom 17. Dezember 1976 über die politischen Rechte, Art. 68ff, folgendes Begehren:
I Die Bundesverfassung wird wie folgt geändert:
Art. 73a (neu) Bevölkerungszahl
1 Der Bund strebt auf dem Gebiet der Schweiz eine Einwohnerzahl auf einem Niveau an, auf dem die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft sichergestellt sind. Er unterstützt dieses Ziel auch in anderen Ländern, namentlich im Rahmen einer globalen Debatte um die Grenzen des Wachstums und der Ausbeutung der natürlichen Lebensgrundlagen.
2 Die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz soll im dreijährigen Durchschnitt um maximal 0,2 Prozent pro Jahr wachsen.
3 Der Bund investiert mindestens 10 Prozent seiner in die Wirtschaftsförderung fliessenden Mittel in Massnahmen zur Förderung der Fortpflanzungsfähigkeit und –willigkeit der traditionsbewussten Schweizer und Schweizerinnen. Continue reading “Ecopop Initiative – neue Textfassung”→
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Passion of Christ fresco (before the Council), Kirche Tenna, GR, um 1408, unknown artist
A guarded man with arms crossed at the wrists, and others who speak or deliberate about him, pointing with fingers. There is a clear class difference visible: one barefoot, the other one awarded with insignia. The posture of the simple man expresses confidence; the the powerful, however, has a questioning face and seems to lean forward in order to suggest importance of his arguments. Continue reading “Lenten Meditation #3”→
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Passionszyklus (Vor dem Hohen Rat), Kirche Tenna, GR, um 1408, unbekannter Künstler
Ein bewachter Mann mit verschränkten Händen; andere die über ihn sprechen oder verhandeln, mit Fingern zeigend. Es ist ein klarer Klassenunterschied sichtbar: der eine barfuss, der andere mit Insignien ausgezeichnet. Die Körperhaltung des einfachen Menschen drückt Selbstsicherheit aus; der Mächtige hingegen hat ein fragendes Gesicht und scheint sich nach vorne zu beugen um seinen Standpunkten mehr Gewicht zu verleihen. Continue reading “Betrachtung zur Fastenzeit #3”→
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Passion of Christ fresco (Kiss of Judas), Kirche Tenna, GR, around 1408, unknown artist
The brotherly kiss, expressed with an obvious intimacy through the eyes. On one side a bystander who turns away. The colourful group of main characters is surrounded by an over-powering group – cold, harassing, threatening.
Passionszyklus (Judaskuss), Kirche Tenna, GR, um 1408, unbekannter Künstler
Der Bruderkuss, ausgedrückt in den Augen mit einer offensichtlichen Innigkeit; daneben ein sich abwendender Beistehender. Die farbige Gruppe der Hauptfiguren ist im Hintergrund umgeben von einer übermächtigen Gruppe – kalt, bedrängend, bedrohlich. Continue reading “Betrachtung zur Fastenzeit #2”→
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Passion of Christ fresco (Garden Gethsemane), Kirche Tenna, GR, about 1408, unknown artist
One person is in distress, profusely sweating on his face and on his hands. The others, very close to him, are sleeping – complacent, feeling safe, a sword in hand. Continue reading “Lenten Meditation #1”→
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Passionszyklus (Garten Gethsemane), Kirche Tenna, GR, um 1408, unbekannter Künstler
Einer schwitzt, sorgt und fürchtet sich. Die anderen sind ganz nahe, doch sie schlafen – selbstzufrieden, sich in Sicherheit wähnend, das Schwert bei Fuss. Continue reading “Betrachtung zur Fastenzeit #1”→
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Als Author dieses Blogs wundere ich mich immer wieder, welche Themen und Artikel wohl die Leser ansprechenden und interessieren. Hier ist eine List der meistgelesenen Einträge von OFRADIX:
As the author of this blog, I always wondered which topics and articles would be most meaningful and interesting for the readers. Here ist the list of the most read entries of OFRADIX:
Erster Teil eines Vortrages von Ben Pink Dandelion anlässlich der Jahresversammlung der kanadischen Quäker in Kemptville, Ontario, im August 2013.
Ben Pink Dandelion beginnt seine Vortragsreihe mit der Bemerkung, dass das Christentum eine Religion ist die aufgebaut ist auf unerfüllter oder enttäuschter Erwartung/ Vorfreude („frustrated anticipation“): Sozusagen auf dem Warten auf den Höhepunkt von Gottes Plan für die Welt, was er beschreibt als die zweite Wiederkunft Christi („the second coming of Christ“).
Die Geschichte des Christentums handelt gemäss Albert Schweizer im grossen und ganzen von Verzögerung oder Aufschub. Es sei die Aufgabe der ersten Christen gewesen diese Verzögerung in den Griff zu kriegen. Es war das Warten auf die Endzeit, also standen alle in einer Zwischenzeit (mean time). Die frühen Christen mussten in dieser Übergangszeit leben.
Dandelion verweist auf die Arbeiten von zwei Bibelwissenschaftlern, die die Basis bilden für die folgenden Ausführungen. Das Buch „Paul´s Necessary Sin: The Experience of Liberation“ von Timothy Peat Ashworth und „Heaven on Earth: Quakers and the second coming“ von Doug Gwyn.
Various Friends observed during a recently held retreat on theSpirituality of John Woolman how amazing it was that the main concerns raised by Woolman some 250 years ago were still current today. On the surface it seems unlikely: we no longer have to deal with slave trading, stage coaches, or buttons as unnecessary things on clothes. However, the way we relate to and treat people, mainly the ones that are not the way we are, and the matters of business and commerce are still very much on the agenda today.
As a child of the sixties I am used to see problems and injustices, to denounce them, and to call for solutions. Together with my generation I was shocked by the witnessed use of violence in Biafra, the recognition of the limits of energy resources, and the advancing pollution of our environment. The grievances affected us and we eagerly sought solutions to turn away the disasters, which seemed to threaten our privileged lifestyles. We collected for charities, travelled by train from one meeting to another, and bought many of our consumer products grown organically or trade through alternative market channels.
Während einer kürzlich abgehaltenen Retraite zum Thema Spiritualität von John Woolman bezeugten verschiedene Freunde, dass es erstaunlich sei wie aktuell die Grundanliegen, die Woolman vor 250 Jahren vorbrachte, heute noch sind. Oberflächlich betrachtet scheint das unwahrscheinlich, denn wir müssen uns nicht mehr mit Slavenverkauf, Postkutschen, oder Knöpfen als Überflüssigkeiten an Kleidern auseinander setzen. Doch die Thematiken des Umgangs mit den Menschen, vor allem denen die nicht sind wie wir, und des Umgangs mit unseren Angelegenheiten und Geschäften sind nach wie vor höchst aktuell.
Als ein Kind der Sechziger Jahre bin ich mir gewohnt, Probleme und Ungerechtigkeiten zu sehen, an zu prangern und nach Lösungen zu rufen. Ich war mit meiner Generation schockiert über die Zeugnisse von Gewaltanwendung aus Biafra, die Verknappung der Energiereserven, die fortschreitende Verschmutzung der Umwelt. Die Missstände machten uns betroffen und wir suchten eifrig nach Lösungen um die Katastrophen ab zu wenden, die unsere privilegierten Lebensweisen zu bedrohen schienen. Wir sammelten für Hilfswerke, reisten mit dem Zug von einer Versammlung zur andern, und erstanden viele unserer Konsumgüter aus biologischen Anbau oder alternativen Marktkanälen.
What is a Quaker? – a brief, illustrative, and humorous answer provided from the insights of a Quaker scholar.
Excerpt from the 2013 Quaker Study Series at the Canadian Yearly Meeting by Ben Pink Dandelion.
For the full lecture in five parts, please go to the following page: http://vimeo.com/user20788368/videos
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