Inuit Elders and family members at an afternoon gathering with traditional games and food (Gjoa Haven, Nunavut, Canada)
Last week the Paul Schiller Foundation published the report “Gute Betreuung im Alter – Perspektiven für die Schweiz” (‘Good Care in Old Age – Perspectives for Switzerland’). It shows the need for action in health and social policy for high quality and affordable care for the ageing.
A few weeks before I noticed an article in a regional news paper about the enormous value of volunteer work in Switzerland, an estimated CHF 35 billion. “The majority of informal volunteer work in 2014 is attributable to personal help and care… Personal assistance is the main occupation of informal volunteerism within family networks” (own translation from Freiwilligen-Monitor Schweiz 2016). I considered it to be a joke Continue reading “Taking good care of each other”→
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Inuit Älteste und Angehörige beim Altersnachmittag mit traditionellen Spielen und Speisen (Gjoa Haven, Nunavut, Kanada)
Letzte Woche hat die Paul Schiller Stiftung den Bericht “Gute Betreuung im Alter – Perspektiven für die Schweiz” veröffentlicht. Darin geht es in erster Linie darum, den gesundheits- und sozialpolitischen Handlungsbedarf für eine qualitätsvolle und bezahlbare Betreuung im Alter aufzuzeigen.
Schon vor einigen Wochen habe ich in einer regionalen Tageszeitung gesehen, welche enormen Kosten sich verstecken in der Freiwilligenarbeit, nämlich hochgerechnete 35 Mia CHF. “So entfällt auch im Jahr 2014 der grösste Teil informeller Freiwilligenarbeit auf persönliche Hilfe- und Betreuungsleistungen… Persönliche Hilfeleistungen machen gerade im Verwandtenkreis einen wesentlichen Teil informell freiwilliger Tätigkeiten aus” (Freiwilligen-Monitor Schweiz 2016). Ein absoluter Witz Continue reading “Gute Betreuung im Alter”→
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I invite you again this year to take some time to think about God and the world, or maybe mostly about the world, using the ten panels of the Passion of Christ fresco in the little church of Tenna, Switzerland. Click on each of the images to open a new window with a respective impulse text.
Auch dieses Jahre lade ich dich ein, anhand der zehn Bilder des Passionszyklus in der Kirche Tenna Zeit zu nehmen und mit den Impulsen nach zu denken über Gott und die Welt (oder vor allem über die Welt). Klicke auf ein einzelnes Bild, dann öffnet ein neues Fenster mit einem Impulstext zum jeweiligen Bild.
Eine helle Mondnacht lud heute ein zum Nachtskifahren am Solarskilift (interessanterweise funktioniert der auch bei Mondenschein!), zu nächtlichen Schneeschuhtouren auf das Tenner Kreuz, oder einfach zum Verweilen und Betrachten der Ruhe und Stille im Luft- und Höhenkurort Tenna.
Tonight we had ideal conditions to do some moonshine skiing at the solar-powered ski lift (which seems to work just fine at night!), or to a nighttime snowshoe trek to the Tenner Kreuz viewpoint, or to simply sit back, relax, and enjoy the peace and quiet in Tenna high above the Safien Valley.
The rest of the world, at least according to the news media, was obsessing over the super-blue-blood moon and the lunar eclipse that was not visible from here. Is it no longer possible for us human beings to simply appreciate beauty when it presents itself; to enjoy a night with a full moon, simply because the local conditions invite to do so?
Der Rest der Welt, wenigstens in den Medien, ereiferte sich über den Super-Blue-Blood Mond und die von hier aus nicht sichtbare Mondfinsternis. Ist es heute nicht mehr möglich, Schönheit zu erkennen, wenn sie sich präsentiert; eine Vollmondnacht zu geniessen, weil die örtlichen Bedingungen dazu einladen?
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Grüsse aus Tenna, das seit heute Nachmittag wegen grosser Lawinengefahr von der grossen weiten Welt abgeschnitten ist!
Schon vor ein paar Tagen habe ich diese Bild geknipst und mir gedacht, dass die grossen Schneefälle den Einheimischen und den Gästen die Gelegenheit geben, es ruhiger und gemütlicher zu nehmen. Nun brauchen wir uns definitiv keine Gedanken zu machen über Termine und Verpflichtungen da draussen…
Greetings from Tenna! As of this afternoon we have no road connection to the outside world due to the high avalanche danger.
A couple of days ago I took the above picture, thinking that these heavy snowfalls give the villagers and guests the opportunity to take it easy and more relaxed. Now, there is absolutely no need anymore to worry about appointments and commitments in the “outer world”…
Update:
Safierstrasse – our highway…, 4. Januar 2018 (photo credit: Thomas Buchli)
Update 2: Nach dem Sturm – after the storm!
“Vollmond” in eisiger Nacht – A full moon over frozen ground (January 5th, 2018)
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An den kurzen Tagen im Advent wird jeden Tag ein Lichtlein mehr in unser Dorf gebracht. Die Landfrauen von Tenna laden alle Bewohner und Gäste wie jedes Jahr ein, sich auf einem stimmungsvollen Adventsspaziergang an den vielen Adventsfenstern im Dorf und den Fraktionen zu erfreuen.
Für diejenigen, die keine Gelegenheit selber von Haus zu Haus zu gehen in Tenna, hier eine Zusammenstellung der verschiedenen Beiträge; klick auf die Bilder um sie grösser zu sehen.
12. Dezember: Marianne & Richard Messmer-Buchli am Innerberg
18. Dezember: Barla Tscharner im Chirchehus
Susanne & Reto Gartmann-Wunderle bim Stützli
16. Dezember: Elvira & Martin Juon z’underscht am Innerberg
24. Dezember: Tanja & Thomas Buchli-Zysset bim wysse Huus
7. Dezember: Elsbeth & Michel Bandli-Juon bim Neuhus
1. Dezember: Primarschule Tenna
2. Dezember: Ursula & Daniel Tanner-Höfliger am Innerberg
20. Dezember: Alte Sennerei (Verein Tenna Hospiz)
5. Dezember: Claudia & Walter Kessler-Becker bim Althus
6. Dezember: Dorfladen Volg Tenna
10. Dezember: Petra Bürgler im Pfruondhus
17. Dezember: Anni Messmer am Innerberg
13. Dezember: Elisabeth & Jakob Bardill-Meyer am Höhport
8. Dezember: Barbara & Stefan Joos-Zwander uf der Hofstatt
11. Dezember: Silvie & Martin Schaufelberger-Mösch bim Oberhus
9. Dezember: Silvia & Johann Joos-Lötscher uf der Hofstatt
3. Dezember:
14. Dezember: Maya & Alexander Messmer-Blumer am Innerberg
19. Dezember: Margrit & Josi Messmer-Thöny ob dr Ruchegga
22. Dezember: Ursi & Michel Pöhl-Messmer am Innerberg
4. Dezember: Monika & Christian Eggenberger bim Riedhus
15. Dezember: Bigna & Simon Zellweger z’innerscht am Innerberg
23. Dezember: Käthi & Michel Buchli-Weber uf der Mitti
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A meditative video on the transitioning from this world. Palliative Care and the hospice movement make it possible to live with dignity to the last moment. What lies beyond, remains a mystery – until then.
Ein meditatives Video zum Übergang von dieser Welt. Palliative Pflege und die Hospiz Bewegung ermöglichen es, bis zuletzt in Würde zu leben. Was uns jenseits erwartet, bleibt uns verborgen – bis dann.
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In support of Tenna Hospice Association – zur Unterstützung des Vereins Tenna Hospiz.
Der Verein Tenna Hospiz wagt sich, auf Anraten der jüngeren Mitglieder, einen Teil der Finanzen um das Projekt Tenna Hospiz realisieren zu können, über eine Crowdfunding Kampagne zu sammeln.
Hier unser Trailer:
Für deutsche oder englische Untertitel, wechsle die Einstellungen am unteren Rand des Videos. for English or German subtitles, please choose from the settings bar.
Die Kampagne ist bei www.lokalhelden.ch aufgeschaltet. Wir suchen deine Mitarbeit: Erstens müssen wir rechtfertigen, dass die Kampagne auch gefragt ist. Das heisst wir müssen mindestens 100 Fans mobilisieren, die kund tun, dass sie die Idee und das Vorhaben wichtig finden. Erst dann wird die Finanzierungsphase frei geschaltet.
Also, auf geht’s:
www.lokalhelden.ch anwählen. Am oberen Rand ‘anmelden/registrieren’ anklicken. ‘Registrieren’ wählen in der Dialogbox.
Auf der nächsten Seite mit Name, einer E-Mail Adresse und einem Passwort registrieren.
Schön dass sie da sind: Lokalhelden schickt dir eine E-Mail mit dem Aktivierungs-Link. Im E-Mail ‘jetzt bestätigen’ anklicken.
Jetzt kommst du zurück auf http://www.lokalhelden.ch. Am oberen Rand wiederum ‘anmelden/registrieren’ anklicken. E-Mail Adresse und Passwort eingeben und ‘Anmelden’ wählen in der Dialogbox.
www.lokalhelden.ch/fundament-tenna-hospiz die Webseite des Projektes “Fundament Tenna Hospiz” anwählen und “Fan werden” drücken (oder sonst wie durchblicken mit Postleitzahl 7106…
wenn alles geklappt hat, erhöht sich die Zahl der Fans um 1! Bravo und ein herzliches Danke schön für deine Unterstützung.
Natürlich werden wir die Menschen, die uns unterstützen auch über den weiteren Verlauf der Kampagne informieren.
Es gibt natürlich auch viel Information zum Projekt und der Schwarmfinanzierung auf dieser Webseite.
The Tenna Hospice Association has initiated a crowdfunding campaign to boost the financing for the Tenna Hospice project. We are using a Swiss website, and the content is in German only. However, you can set English subtitles to our promotional video.
We need you: please register and log in at www.lokalhelden.ch, and become a fan of the project “A foundation for the Tenna Hospice”. We need at least 100 fans as soon as possible in order to start the actual funding phase of the campaign.
The crowdfunding platform will accept credit card payments. For other international donations, please contact the Tenna Hospice Association. There is a contact form on the website!
Working in Aboriginal Communities: What Kind of Health are we Promoting?
In this paper, I will explore the paradoxes and dilemmas embedded in intercultural health care practice. It is the intent of this work to reflect on theories and practices of Western-trained health care providers, consider the implications of our practice in an intercultural environment, and accept the invitation to the visitors on Aboriginal territory by Umeek to find guidance in scholarship from the world views as handed down over generations in First Nations creation stories (Atleo, 2004) to explore an Aboriginal understanding of health and health promotion.
Othmar F. Arnold, unpublished manuscript, University of Victoria BC, 2004
Individual beings are designed to help one another in order to fulfill the requirements of wholeness, balance and harmony, interconnection, and interrelationality. Therefore, to practice vanity as a lifestyle can be destructive. (Atleo, 2004, p. 35)
In the traditional Cree language of the Whapmagoostui, there is no word that translates directly into health (Adelson, 2000). In many Aboriginal worldviews, health is a desired state of the universe (Atleo, 1997). In our North-American context, it seems that health as an abstract and isolated concept that can be discussed and analyzed in a pure scholarly manner, a standard that needs to be achieved, is a phenomenon imported by the European colonizers of the continent. In the European tradition, physical and mental health are researched and discussed at least since the ancient Greek times. Since health is mostly defined as a state of physical and mental wellbeing, and therefore linked to the absence of disease and illness, it is associated with the biomedical sciences (Anderson & Reimer Kirkham, 1999). However, only within the last century was the medical profession successful in appropriating the definition of health and therefore dominating the health care system. Continue reading “Working in Aboriginal communities: What kind of health are we promoting?”→
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The lettering “Alp-Dorf Sennerei” is still very legible on the wall of a rather inconspicuous building in Tenna, Switzerland. Prominently, it sits on the edge of the fraction Mitte, opposite the late-Gothic church, which gets all the attention. For many years, no more cheese has been produced here.
Noch ist der Schriftzug “Alp-Dorf Sennerei” gut lesbar an der Fassade des unscheinbaren Gebäudes in Tenna. Prominent sitzt es am Rande der Fraktion Mitte, gegenüber des spätgotischen Kirchleins, das alle Aufmerksamkeit kriegt. Käse wird hier schon länger nicht mehr hergestellt.
you're asking, how is the resurrection of the dead?
I do not know
you're asking, when is the resurrection of the dead?
I do not know
you're asking, is there a resurrection of the dead?
I do not know
you're asking, is there no resurrection of the dead?
I do not know
I only know, what you are not asking about:
the resurrection of the living
I only know, what he is calling us for:
to the resurrection in the here and now.
(Kurt Marti)
The last line of this poem by Kurt Marti could also be translated to: “to the standing up in the here and now”, to better convey the intended meaning from the multiple uses of the word “Auferstehung” in the German language.
Kurt Marti excelled in this poem once more in grounding complex metaphysical-religious concepts with simple phrases. He easily brings the reader back to everyday life. This is great inspiration to me.
Over the past few days, it became clear to me that I continue to be called to support those people in this world, who have difficulty to believe that there can be such thing as a resurrection of the living. These are no infidels and heathens; these are the excluded, the under-priviledged, the marginalized, those affected by the consequences of our wealth and security.
I made myself once more available for consideration for serving another mission with MSF/Doctors without Borders in the foreseeable future.
ihr fragt, wie ist die auferstehung der toten?
ich weiss es nicht
ihr fragt, wann ist die auferstehung der toten?
ich weiss es nicht
ihr fragt, gibt’s eine auferstehung der toten?
ich weiss es nicht
ihr fragt, gibt’s keine auferstehung der toten?
ich weiss es nicht
ich weiss nur, wonach ihr nicht fragt:
die auferstehung derer die leben
ich weiss nur, wozu Er uns ruft:
zur auferstehung heute und jetzt.
(Kurt Marti)
Kurt Marti hat es auch in diesem Gedicht geschafft, metaphysisch-religiöse Konzepte in einfachen Sätzen zurück auf den Boden der Alltagsrealität zu holen. Davon lasse ich mich gerne inspirieren.
Für mich ist in den letzten Tagen klar geworden, dass ich immer noch gerufen bin, diejenigen Menschen in dieser Welt zu unterstützen, denen es schwer fällt daran zu glauben, dass es eine Auferstehung der Lebenden geben kann. Nein, das sind keine Ungläubigen; sondern Ausgegrenzte, Unterpriviligierte, An-den-Rand-Gedrängte, Betroffene der Konsequenzen unseres Wohlstandes und unserer Sicherheit.
Ich habe mich deshalb wieder bei MSF/Ärzte ohne Grenzen gemeldet, um in absehbarer Zukunft durch einen Einsatz in einem ihrer Projekt zu dienen.