This day we are gathered to celebrate the feast day of the Assumption of Mary into Heaven:
The bodily taking up of the Virgin Mary into heaven at the end of her earthly life, as it was long accepted by the faithful and frequently depicted in art, as on the main altar in the church of the Capuchin friary in Schwyz (Switzerland), was relatively recently defined as church dogma in the Roman Catholic Church by Pope Pius XXII in 1950.
For the painter, it was likely an appreciation for and recognition of an exceptional woman, the mother of historic Jesus – an expression of the experienced holiness of Mary.
In Christianity, holiness is the place where the profane and the sacred meet, “a religious experience, which is based on extraordinary strengths held by human being that give him or her special religious authority” (Filoramo, 2013).
Heute sind wir hier versammelt, um das Fest Mariä Himmelfahrt zu feiern:
Viele Leute fahren am einem Festtag vielleicht ins Tessin, …Umweltbewusste fahren mit dem Zug, …andere fahren auf etwas Bestimmtes ab. Aber “himmelfahren” ist nicht mehr etwas allgemein Verständliches in meinem Sprachgebrauch.
Die leibliche Aufnahme Marias in den Himmel, wie sie lange im Verständnis des gläubigen Volkes verankert war und bildlich dargestellt ist zum Beispiel am Hochaltar der Kapuzinerkirche Schwyz, ist erst vor wenigen Jahrzehnten als Glaubenssatz der katholischen Kirche festgelegt worden (Papst Pius XII, 1950).
Für den Maler war die Szene wohl ein Ausdruck der Wertschätzung und Anerkennung für eine aussergewöhnliche Frau, für die Mutter des historischen Jesus – ein Ausdruck für die erlebte Heiligkeit Marias.
Die Heiligkeit ist im Christentum ein Ort wo das Profane und das Sakrale zusammenkommen, “eine religiöse Erfahrung, die auf der Annahme beruht, dass die ausserordentlichen Kräfte, die ein Mensch besitzt, ihr oder ihm besondere religiöse Autorität verleiht” (Filoramo, 2013)
schon bald werde ich auf Reisen gehen. Nein, nicht in den Urlaub – vielmehr auf eine innere Reise. Ich werde mich für einige Zeit in eine Einsiedelei zurück ziehen, und zwar genau unter dem Regenbogen im obigen Bild.
Der Regenbogen als Symbol der Verbundenheit: “Ein Hauch positiver Energie der zwei unterschiedliche Orte mit einem nicht greifbaren Band zusammenhält.” Wir leben in einer stark säkularisierten Welt, aber auch in einer spirituellen; und dies braucht immer wieder einen Hauch positiver Energie um diese beiden unterschiedlichen Orte im Alltag zusammen zu halten.
Aus der Stille, auch der Stille des abgelegenen Ortes, werde ich hoffentlich Kraft schöpfen können um das Profane und das Sakrale zusammen kommen zu lassen. Denn dadurch werden ausserordentliche Kräfte frei gesetzt um meinen Auftrag im Leben zu erkennen, diesen um zu setzen, und um in dieser Welt positiv wirken zu können – etwas das in religiösen Worten vielleicht als Zeugnis für die Gnade Gottes im Leben eines Menschen umschrieben wird.
Ich werde mich zurück ziehen, aber nicht komplett der Welt verschliessen. An jedem Werktag vom September bis November werde ich zwischen 10 und 12 Uhr mein Telefon in Betrieb nehmen, Mails abrufen, und Besucher empfangen.
Dear Friends,
soon I will start travelling. No, I will not go on vacation – it will be rather an inner journey. I will retreat for some time to an hermitage, which is located somewhere under the rainbow in the above picture.
The rainbow is a symbol for connectedness: “A breeze of positive energy that connects two different places with an intangible ribbon”. We live in a strongly secularized world, as well as in a spiritual one; this always requires a breeze of positive energy in order to keep together the two divergent places in our everyday lives.
From the silence, also the stillness of the remote place, I hope to gather the strength to connect the profane and the sacred. Thus from there, extraordinary power will be released to recognize my call, to realize it, and to contribute in a positive way to this world – something that could be described in religious terms as testimony to the grace of God in the life a human being.
I will retreat, however I will not disconnect myself from the world. On every workday from September until November, I will turn on my phone, check the email, and receive visitors between 10 and 12 o’clock.
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Penelope Richardson kommt aus Australien und lebt in Deutschland. Sie war Teilnehmerin der Alp Arts Academy, die vom 26.6. – 2.7.2016 in Tenna statt fand. Ihr Titel für das Werk ist “Ich wünsche ich wäre dort”. Die Ausstellung von verschiedensten Werken im ganzen Safiental dauert noch bis am 16. Oktober 2016.
“My giant wishing pole is made out of wood collected from the Rheinschlucht below Versam and transported to Tenna. It is placed in the earth looking up to the skies on a hill full of wild flowers and herbs and is waiting to collect wishes.
I invite people to take a short walk to the wishing pole to experience the details in the landscape, and the quiet majesty at the top. It is possible to put your hand on the work and make a wish.
Birch wood from Rheinschlucht painted with red neon spot colour, 260 cm high x 20 cm diameter.” Penelope Richardson (artsafiental.ch)
Penelope Richardson is an artist from Australia, living in Germany. She was participating in the Alp Arts Academy, happening in Tenna from June 26 to July 2, 2016. Her title for the installation is “I wish I was there”. The exhibition of a variety of works spread out across the entire Safien Valley will remain until October 16, 2016.
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Diesen Sommer nahm ich mir Zeit das Herzstück des Naturparks Beverin zu erkunden. Von Thalkirch im Safiental bin ich los marschiert um entlang des Höllgrabens aufzusteigen Richtung Alperschälli. Hier ein Blick zurück auf den Talabschluss des Safientals. Die Vegetation zeigte sich im saftigsten grün.
Oberhalb von 2500 Metern wurde die Pflanzenwelt zwar weniger üppig, doch überhaupt nicht weniger spektakulär. Die hochalpinen Pioniere blühten in voller Pracht. Links die Pizzas d’Anarosa, rechts im Bild das Schwarz- und Gelbhorn (von der Sonne beleuchtet). Im Ausschnitt dazwischen die Gipfel des Valsertales im zukünftigen Park Adula.
Hier der Ort meiner Mittagsrast und gleichzeitig der Übergang vom Safiental ins Schams. In der Mitte wieder die Pizzas d’Anarosa, rechts davon der Blick zurück übers Alperschälli ins Safiental, links davon der Ausblick über die Alpen am Schamserberg Richtung Wergenstein. Einfach beeindruckend.
Hier der Ausblick vom zweiten Passübergang Richtung Rheinwald, dem Avers, und Italien. Die nächste Station von hier war die SAC Hütte von Cufercal. Danach besuchte ich noch eine Rinderalp, die Yak Herde, und die Heuberge einer befreundeten Familie, die mich zum Ausruhen aufnahm.
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The last picture I shared showed the two mountain peaks near Tenna backlit by a setting full moon. Today, it is the setting sun that created the right conditions for this picture. How often do we see shadows in the sky?
Auf dem letzten Bild das ich teilte war ein untergehender Vollmond die Quelle der Beleuchtung an den beiden Hörnern die von Tenna aus sichtbar sind. Heute ist es die untergehende Sonne, die von hinten die Schatten der Berge an den Himmel projiziert. Wie oft werden wir denn überhaupt Zeugen eines solchen Spektakels?
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This unusual sight occurred on my early morning commute to work. A full moon quickly disappeared behind the mountain top, as its peak was already illuminated by the rising sun. The slopes and the village beneath were still bathed in the remnants of the night.
Diese ungewöhnliche Sicht nahm ich wahr auf meinem frühmorgendlichen Gang zur Arbeit. Ein voller Mond verschwand schnell hinter der Bergspitze, während diese bereits von der aufsteigenden Morgensonne beleuchtet wurde. Die Hänge und das Dorf unterhalb waren immer noch eingetaucht von der übriggebliebenen Dunkelheit der Nacht.
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Bei einem kurzen Spaziergang habe ich diese alte Weide entdeckt, die auf den ersten Blick voller Schneekügelchen war. Das erwarte ich auch Mitte Januar. Bei genauerer Betrachtung stellte es sich heraus, dass die jedoch Weidenkätzchen sind.
Diese alte Weide, die auf 1680 müM steht, scheint sich – nach Aussage der Bauernfamilie im Oberhus – jedes Jahr sehr früh auf die Blüte vor zu bereiten, ohne dass ihr der Frost und der Schnee etwas anhaben.
On a short hike, I encountered this old willow. At first sight it was decorated with tiny snowballs. I would at least expect that in the middle of January. However, upon closer inspection, these were all catkins.
This old willow, growing at above 5,500 feet elevation, seems to prepare for the bloom very early each year, according to the farmers nearby. Frost and snow do not seem to bother the old tree.
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For an English version, pick up your favourite bible and read along from Matthew, 2:1-12.
“Als Jesus in Betlehem in Judäa geboren war, in den Tagen des Königs Herodes, seht, da kamen königliche Magier aus dem Osten nach Jerusalem. Continue reading “Weise aus dem Morgenland”→
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For an English version, pick up your favourite bible and read along from Luke, 2:1-20.
“In jenen Tagen aber erließ Kaiser Augustus den Befehl, dass sich der ganze Weltkreis registrieren lassen sollte. Diese Eintragung war die erste und sie geschah, als Quirinius Statthalter in Syrien war. Alle machten sich in ihre Heimatstadt auf, um sich eintragen zu lassen.
I have written down this poem on a napkin after having enjoyed coffee in one of the coffee shops in Whitehorse, Yukon. Or was it in Victoria, BC? Place does not matter in this instance.
The short poem embodies for me that particular mood that follows me on occasion when I am surrounded by many people – the illusion of company.
And the confidence.
.
Ich schrieb dieses Gedicht vor längerer Zeit auf einer Serviette in einer Kaffeestube in Whitehorse, Yukon Territorium. Oder war es vielleicht in Victoria, Britisch Kolumbien? Auf den Ort kommt es ja nicht darauf an.
Es ist schwierig den kurzen Text sinngemäss ins Deutsche zu übersetzten weil er auch anglophone Wortspielereien enthält:
Jeden Tagkaufe ich mirdie Illusion von Gesellschaft.
"Ist das zum hier geniessen oder zum mitnehmen?"
"Na, dann lass uns gehen."
Das kurze Gedicht verkörpert für mich die Stimmung die mich gelegentlich befällt wenn ich umgeben bin von vielen Leuten – die Illusion mit all den Leuten etwas zu tun zu haben.
As much as I try, I am unable to avoid disposing another bag of trash that can neither be reduced, nor reused, nor recycled at this time.
In order to become more aware of my personal impact on the environment, I tried to follow my own garbage from the source (that´s me) to the ocean (I sure hope not!). Continue reading “Environmental Walk of Shame”→
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4. Dezember: Die Schülerinnen und Schüler der Schule Tenna bim Schualhus
1. Dezember: Barbara & Stefan Joos bem Hofstatt Stall
9. Dezember: Michel & Käthi Buchli-Weber ob dem Lada in der Mitti
6. Dezember: Tanja & Thomas Buchli uf dr Mitti bim wiisse Hus
8. Dezember: Petra Bürgler em Troghus
2. Dezember: Silvia & Johann Joos-Lötscher bi dr Hofstatt
5. Dezember: Walter & Claudia Kessler-Becker em Alt Hus
14. Dezember: Ursula & Daniel Tanner-Höfliger am Innederbärg gäge de Mittlagada
11. Dezember: Carmen & Peter Buchli-Degiacomi em Ober Egschi
10. Dezember: Susanne & Reto Gartmann-Wunderle em Stützli
12. Dezember: Roger Gentinetta und das Personal vom Hotel Alpenblick
13. Dezember: Elisabeth & Jakob Bardill-Meyer am Höbord
7. Dezember: Margrith & Josi Messmer-Thöny ob dr Ruchegga bir Dürri
19. Dezember: Elvira & Martin Juon-Grünenfelder
17. Dezember: Anita & Edwin Juon-Decasper em Oberhus
22. Dezember: Andrea & Christian Juon uf em Stuplibüel
21. Dezember: Monika & Christian Eggenberger em Riedhus
23. Dezember: Kathrin & Edi Schaufelberger-Hunger bem Pistabäizli
20. Dezember: Anne & Daniel Casutt-Kautz em Sutterhus
24. Dezember: Fam. Tenti & Fam. Lenggenhager/Good em Usserbärg
18. Dezember: Stefania Bonsack näbet dem Skilift bem Oberhus
16. Dezember: Marianne & Richard Messmer-Buchli am Inderbärg bem Zwienschgada
3. Dezember:
Here is our village-sized advent calendar: Every year the people of Tenna and some businesses decorate 24 windows that will be illuminated at night. It is a beautiful tradition to stroll through the village in the winter evenings to go and see the many creative works. Click on the images to see a larger format.
Die Landfrauen von Tenna laden alle Bewohner und Gäste wie jedes Jahr ein, sich auf einem stimmungsvollen Adventsspaziergang an den vielen Adventsfenstern im Dorf und den Fraktionen zu erfreuen. Klick auf die Bilder um sie grösser zu sehen.
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