(c) 2001, Athabasca Witschi
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The formal end of the winter holiday season is the feast day of Epiphany on January 6, at least for people familiar with a liturgical calendar. The day marks the day of Jesus’ physical manifestation to the people outside the Jewish community. The following scene depicts the visit of the magi:

Why are there twelve nights of Christmas? Is it not sufficient to have the holiday shopping season open the day after Halloween? Do we need another extension of the most wasteful and profitable period of consumer spending?
The twelve nights of Christmas seem to have been observed long before the Christmas season got corrupted. Continue reading “The twelfth day of Christmas”
Der formelle Abschluss der winterlichen Festtagszeit ist der Dreikönigstag am 6. Januar, wenigsten für die Leute die vertraut sind mit einem liturgischen Kalender. An dem Tag werden wir an die Vorstellung von Jesus an die Menschen ausserhalb der jüdischen Gemeinde erinnert. Die folgende Szene zeigt den Besuch der Weisen aus dem Morgenland:

Warum gibt es denn die zwölf Rauhnächte? Genügt es denn nicht wenn der jährliche Weihnachtsverkauf schon an Allerheiligen eröffnet wird? Brauchen wir noch eine weitere Verlängerung dieser verschwenderischen und höchst profitablen Periode des Kaufrausches ?
Die Rauhnächte scheinen schon lange vor dem Aufkommen des kommerzialisierten Weihnachtsfestes gefeiert worden sein. Continue reading “Der zwölfte Weihnachtstag”
Merry Christmas – Season’s Greetings
Christmas as a feast day is intended to remind us of the worldly presence of the divine Light, at the same time as the return of the longer daylight hours for those who live in the northern hemisphere.
More than forty years ago, I crafted the figurines for this simple nativity scene. The figurines survived in a box in my parents’ attic. I am glad they came out to see the light again.
It is tied straw work, a technique popular in german-speaking areas. It was made from a renewable and affordable resource for all.
Frohe Weihnachten und Festtagsgrüsse
Weihnachten ist ein Festtag der uns daran erinnern soll dass das göttliche Licht auch auf Erden präsent ist. Gleichzeitig markiert das Fest auch die länger werdenden Tage für die Leute die auf der nördlichen Halbkugel zu Hause sind.
Vor mehr als vierzig Jahren habe ich diese einfachen Krippenfiguren hergestellt. Alles was es dazu brauchte waren Strohhalme und Faden. Die Figuren haben in einer Schachtel im Estrich meiner Eltern überdauert. Ich bin froh, dass sie nun wieder ans Licht gekommen sind.

Ungefähr dreissig Freunde aus verschiedenen Gegenden von Schweden, aus Norwegen, Dänemark, Grossbritannien, und der Schweiz, wie auch Vertreter des QCEA und des FWCC, versammelten sich vom 29. Juni bis zum 1. Juli im Ferienheim Svartbäcksgården für die Schwedische Jahresversammlung. Nebst den notwendigen Geschäftssitzungen haben die schwedischen Freunde das Thema: “das Quäker Evangelium: Wie können uns die christlichen Grundsätze Licht und Führung geben für unser inneres Leben, für unsere Gesellschaft, und für unsere Zeugnisse die wir in die Welt hinaus tragen?” Continue reading “Selbstgefälliges Leben und radikale Gedanken”

Around 30 Friends from various parts of Sweden, from Norway, Denmark, Great Britain and Switzerland, as well as representatives from QCEA and FWCC gathered at the Svartbäcksgården retreat from May 29th until June 1st 2014 for the Sweden Yearly Meeting. Besides the necessary business, the Swedish Friends chose “the Gospel according to Quakers: How can Christian keystones give light and guidance to our inner lives, our fellowship and our witness in the world?“ as their theme. Continue reading “Complacent lives and radical thoughts”
Today´s meditation is dedicated to the panel that is missing from the passion of Christ fresco in Tenna. The first church from 1408 was enlarged in 1504. Since then the initial south facing wall is missing, including the frescos that must have been depicted there. Continue reading “Lenten Meditation #8”
Die heutige Betrachtung zum Gründonnerstag widme ich dem Bild, das im Passionszyklus in der Tenner Kirche zu fehlen scheint. Die ursprüngliche Kirche von 1408 wurde im Jahre 1504 erweitert. Damit sind die Fresken, die an der ehemaligen Südwand wohl gemalt waren, verloren gegangen. Continue reading “Betrachtung zur Fastenzeit #8”

In a postmodern trend to list anything for publication, I am adding ten attitudes and behaviours that could (hopefully) be endorsed by John Woolman to avoid superfluities. Continue reading “10 complex ways to lead a simple(r) life”

Ganz im Sinne der postmodernen Erscheinung, alles Mögliche in Listenform zu publizieren, führe ich hier zehn Lebenseinstellungen und Verhaltensweisen an, die hoffentlich auch John Woolman vertreten könnte um Überflüssiges zu vermeiden. Continue reading “10 komplexe Weisen ein einfach(er)es Leben zu führen”
Various Friends observed during a recently held retreat on the Spirituality of John Woolman how amazing it was that the main concerns raised by Woolman some 250 years ago were still current today. On the surface it seems unlikely: we no longer have to deal with slave trading, stage coaches, or buttons as unnecessary things on clothes. However, the way we relate to and treat people, mainly the ones that are not the way we are, and the matters of business and commerce are still very much on the agenda today.
As a child of the sixties I am used to see problems and injustices, to denounce them, and to call for solutions. Together with my generation I was shocked by the witnessed use of violence in Biafra, the recognition of the limits of energy resources, and the advancing pollution of our environment. The grievances affected us and we eagerly sought solutions to turn away the disasters, which seemed to threaten our privileged lifestyles. We collected for charities, travelled by train from one meeting to another, and bought many of our consumer products grown organically or trade through alternative market channels.

What strikes me again and again is that these actions have led to a cat and mouse game with the big corporations: Continue reading “On Business in Superfluities and the Influence of Bad Examples”
Während einer kürzlich abgehaltenen Retraite zum Thema Spiritualität von John Woolman bezeugten verschiedene Freunde, dass es erstaunlich sei wie aktuell die Grundanliegen, die Woolman vor 250 Jahren vorbrachte, heute noch sind. Oberflächlich betrachtet scheint das unwahrscheinlich, denn wir müssen uns nicht mehr mit Slavenverkauf, Postkutschen, oder Knöpfen als Überflüssigkeiten an Kleidern auseinander setzen. Doch die Thematiken des Umgangs mit den Menschen, vor allem denen die nicht sind wie wir, und des Umgangs mit unseren Angelegenheiten und Geschäften sind nach wie vor höchst aktuell.
Als ein Kind der Sechziger Jahre bin ich mir gewohnt, Probleme und Ungerechtigkeiten zu sehen, an zu prangern und nach Lösungen zu rufen. Ich war mit meiner Generation schockiert über die Zeugnisse von Gewaltanwendung aus Biafra, die Verknappung der Energiereserven, die fortschreitende Verschmutzung der Umwelt. Die Missstände machten uns betroffen und wir suchten eifrig nach Lösungen um die Katastrophen ab zu wenden, die unsere privilegierten Lebensweisen zu bedrohen schienen. Wir sammelten für Hilfswerke, reisten mit dem Zug von einer Versammlung zur andern, und erstanden viele unserer Konsumgüter aus biologischen Anbau oder alternativen Marktkanälen.

Doch was mir immer wieder auffällt ist, dass diese Handlungen am Ende zu einem Katz und Maus Spiel mit den grossen Korporationen führte: Continue reading “Über Flüssiges und Überflüssiges”
“We choose to define ourselves” [ad line]
Healthism is a holistic ideology, which focuses on an individual’s responsibility for his/her health based on informed choice (MacDonald, 1998). Health promotion is deeply embedded in this ideology. Healthism is the culmination of individualistic and consumerist thought, making one’s own body as the sole focus of values and decisions. Health, as a narrowly defined medical standard, and beauty, as expressed in outward physical appearance, become the most important indicators of personal well-being. In combination with these individualistic thinking patterns, the physical environment is being seen as a constant threat to human health and well-being. Society and cultural expression become almost irrelevant in the context of health.

Healthism is an expression of extreme privilege. It makes us believe that we can be creators of our own fate and destiny. Continue reading “Healthism – a war on wholeness”
For an English version of this article, please click here: Healthism – a war on wholeness
„Healthism“ (aus dem Englischen und ungefähr mir Gesundheitswahn übersetzbar) ist eine ganzheitliche Ideologie die darauf aufgebaut ist das jedeR Einzelne, auf der Grundlage von bewussten Entscheidungen, verantwortlich ist für ihre/seine Gesundheit und Wohlergehen. Gesundheitsvorsorge ist mitunter ein wichtiger Teil dieser Ideologie. Healthismus ist eine Kulmination von individualistischen und konsumorientierten Gedankenwelten, die den eigenen Körper ins Zentrum stellt für alle Wertüberlegungen und Entscheidungen. Gesundheit – in der Form eines eng definierten medizinischen Standards – und Schönheit – ausgedrückt in der äusserlichen körperlichen Erscheinung – werden somit die wichtigsten Indikatoren für das persönliche Wohlbefinden. Dazu kommt noch, dass in dieser Denkweise die natürliche Umwelt als konstante Bedrohung für die menschliche Gesundheit und das Wohlergehen angesehen werden. Gesellschaft und Kultur werden beinahe bedeutungslos in dieser Vorstellung von Gesundheit.

Healthismus ist eine Ausdruck von extremen Privilegien. Die Ideologie macht uns vor dass wir die Schöpfer unseres Schicksals und unserer Bestimmung sein können. Continue reading “Gesundheitswahn”