On the run(way) (+de)

Who was here first - the show machine or the mountain hare?
Who was here first – the show machine or the mountain hare?

Wer war denn hier zuerst – der Pistenbully oder der Schneehase?

It is easier to run in winter on a groomed trail...
It is easier to run in winter on a groomed trail…

Im Winter ist es doch einfacher vorwärts zu kommen auf der präparierten Piste…

...than in deep snow.
…than in deep snow.

…als im Tiefschnee.

tracks of Lepus timidus, with the hare long gone!
tracks of Lepus timidus, with the hare long gone!

Die Spuren erzählen eine Geschichte des Schneehasen, ohne dass ich das Tier zu Gesicht bekam!

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Winter Wonder Land

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Winter Wonder Land in the Safien Valley (Nature Park Beverin), Switzerland

Winterlandschaft im Safiental (Natur Park Beverin), Schweiz

 

To see the full size panorama, please come and visit; for a larger picture, click on the image to enjoy it – Um das Panorama in voller Grösse zu sehen, komm bitte auf Besuch. Für ein grösseres Photo klicke bitte auf das Bild um es geniessen zu können.

The nights are as spectacular as the days! – Die Nächte sind mindestens so spektakulär wie die Tage.

PanoramaMitte

Curious Chamois – Gwundrige Gämse

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Bilder vom Sonntagsausflug in Tenna. Der Weg führte mich vom Dorf über die Tenner Alp zur Tälli Hütte (2180 müM) und dann zum Nolla (2384 müM) hoch. Auf einer Krete oberhalb des Hööwang traf ich auf eine Gämse. Erst versteckte sie sich im Gelände. Dann stieg ich weiter hoch am Berg um die Gämse besser zu beobachten. Sie liess das noch eine Weile zu, dann wurde es ihr zu viel immer angestarrt zu werden, und sie hüpfte schnell und graziös durch das schwer begehbare Gelände zwischen dem Nollachopf und dem Schrattabärg.

For the English text, see the captions.

Ankunft – Arrival #5

Meine stille Zeit im Kloster ist nun vorbei. So bin ich am Wochenende aufgebrochen von Rapperswil. Nun bin ich nach einer kurzen Reise wieder dort angekommen, wo ich vor 28 Jahren auch schon einen Neustart gewagt hatte: Das Dorf Tenna im Safiental. Auf meinem Weg hierher, beim Aufstieg aus der Rheinschlucht, hatte ich die Gelegenheit den seltenen Frauenschuh blühend zu sehen.

The quiet time in the monastery is over for me. I left the friary in Rapperswil on the weekend. After a short trip, I arrived in the same place I arrived about 27 years ago to make a new beginning: the village of Tenna in the Safien valley of Switzerland. On my way up from the Rhine Gorge, I had the opportunity to spot the rare lady´s slipper orchid in full bloom.

 

Cypripedium calceolus - Gelber Frauenschuh - Lady Slipper
Cypripedium calceolus – Gelber Frauenschuh – Lady Slipper

“Der Frauenschuh (Cypripedium calceolus) ist eine der eindrücklichsten einheimischen Orchideen. Die Blüte verströmt einen leichten aprikosenähnlichen Geruch. Sie gehört zu den sogenannten Kesselfallen. Angelockte Insekten – vor allem Erdbienen – rutschen in die pantoffelförmige Unterlippe und versuchen, über eine durch lichtdurchlässige Stellen der Pantoffelwand beleuchtete Haartreppe ins Freie zu glangen. Dabei streifen sie die Staubbeutel und beschmieren sich Kopf und Rücken mit der wächsernen Pollenmasse. Beim Besuch der nächsten Blüten – und einem neuerlichen “Reinfall” – streifen sie den Pollen beim Entkommen an der klebrigen Narbe ab. Dass diese edelste der einheimischen Orchideen strengsten Schutz braucht, wird sofort verständlich, wenn man weiss, dass sie erst nach 16 Jahren erstmalig blüht und ausserdem jahrelang auf die Symbiose mit einem Bodenpilz angewiesen ist.
An den locker bewaldeten, halbschattigen Hängen zur Rheinschlucht hin gefällt es dem Frauenschuh offenbar gut.”

Text: Martin Koradi (http://www.phytotherapie-seminare.ch)

Doch heute erwachte ich in einer ganz anderen Welt: – But today, it is a different world:

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Im Yukon hat der Bär die Schnauze vorn

Kluane National Park, Yukon, Canada
Kluane National Park, Yukon, Canada

Artikel aus der Zeitung ´Zentralschweiz am Sonntag´, erschienen am 17. März 2013 (klicke das Bild an für eine Vergrösserung).

Zentralschweiz am Sonntag, 17. März 2013
Zentralschweiz am Sonntag, 17. März 2013

Geschrieben auf Grund von Reiseerlebnissen im Sommer 2012. Ich hatte für eine Woche meinem Kollegen Rainer Russmann bei der Logistik für einen Wildniskurs ausgeholfen. Hier ist der Text von Andreas, alias Melchior Rudenz, in der Originalfassung:

“Yukon, grösser als das Leben Continue reading “Im Yukon hat der Bär die Schnauze vorn”

En route – von Einsiedeln nach Rapperswil

En route – von Schwyz nach Einsiedeln

 

Ich bitte um Verzeihung dass ich die versprochenen Bilder von gestern erst heute zur Verfügung stelle, und dann erst noch unter einem verwirrlichen Titel. Die heutige Tagesetappe gab nicht viele Bilder her. Ich hoffe, du kriegst trotzdem einen Eindruck der zwei Bergetappen.

I ask you for forgiveness for posting yesterday´s pictures under a confusing heading. But today´s leg of the journey did not yield many pictures. I hope you can get an impression of the two alpine sections of my journey.

En route – von Luzern nach Schwyz

English translation below – pictures will be posted soon

Ein langer Tag. Das erste Mal, dass ich erst nach dem Einnachten im Zielort angekommen bin. Das hat nicht so sehr mit der Wegstrecke zu tun, als vielmehr mit dem Wasser, das Teil des Weges bildete. Ich musste in Treib auf das Schiff warten, das mich nach Brunnen brachte. Es sind ja nur einige Hundert Meter Distanz, aber der Vierwaldstättersee ist arg tief und das Wasser zu kalt um zu schwimmen. Nein, an der Badehose hätte es wirklich nicht gefehlt – die ist im Gepäck.

Der Weg führte mich zum grössten Teil dem Ufer des Vierwaldstättersees entlang. Die erste Hälfte der Tagesetappe war sehr zivilisiert. Es gab kaum Schnee auf den Strassen und Feldwegen, und die Autobahn war immer in Hörweite. Nach einem Mittagsrast in Beckenried wurde die Besiedelung weniger dicht und bald schon tauchte ich in den Wald ein der sich steil vom Seeufer in die Berge hochzog. In diesen Gefilden hat sich der Schnee auch viel besser gehalten. Schon bald merkte ich den Widerstand an den Sohlen. Das sachte Einsinken braucht wesentlich mehr Antriebsenergie als das Wandern auf festem Grund.

Der schmale Weg  zwischen dem Seeufer und dem Steilhang erinnerte mich an den Klondike: Da gab es viele Überreste von massiven Steinbrüchen, mit künstlichen Hafenanlagen und Schiffsverladestellen, altem Gerät das eingewuchert ist. Dann kam ich zu einem imposanten Wasserfall der in steter Arbeit sich in den harten Felsen eingekerbt hat. Gleich hinter dem Wasserfall find der Weg an zu steigen – 300 Höhenmeter in der Falllinie. Continue reading “En route – von Luzern nach Schwyz”

En route – von Werthenstein nach Luzern

Random Act of Kindness #8

Eine Bergallee aus Lärchen auf der Krete des Sonnenbergs - The crest trail on the Sonnenberg near Lucerne, lined by majestic larch (tamarack) trees.
Eine Bergallee aus Lärchen auf der Krete des Sonnenbergs – The crest trail on the Sonnenberg near Lucerne, lined by majestic larch (tamarack) trees.

Thanks to all the dog owners of the communities along the hiking trail: It is your daily dedication to your dogs and to your outdoor pursuits that have helped tremendously in maintaining the various sections of the pilgrim’s trail. Without your help, I would have been a much bigger effort for me to break trail through the snow along the Little Emme River and over the Sonnenberg.

Besten Dank an alle Hundebesitzer in den Gemeinden entlang der Fernwanderroute: Es ist eure tägliche Hingabe für eure Vierbeiner und eure Begeisterung für Naturerlebnisse die stark mitgeholfen haben die unterschiedlichen Abschnitte des Pilgerweges zu unterhalten. Ohne eure Hilfe wäre es für mich viel anstrengender gewesen den Weg entlang des Emmenuferweges oder über den Sonnenberg zu pfaden.

Aufbruch – Departures #4

Ein treuer Wegbegleiter im Entlebuch - A forest spirit manifesting itself in the Entlebuch valley.
Ein treuer Wegbegleiter im Entlebuch – A forest spirit manifesting itself in the Entlebuch valley and watching over the trail.

After a full week of sharing life with the Sunnehuegel community, it was time for me to break camp and to start breaking trail again. After a hearty breakfast, I left in subzero temperatures with overcast skies. The last days, the sun tried to break through the clouds and the fog, but today grey was the main colour hue in the landscape of the Entlebuch.

I followed the hiking trail along the Little Emme River. In the vicinity of the towns, there were recent footprints in the snow. On the more remote sections, I followed the animal tracks, mostly fox and some deer. There were a few raptors perched in the trees along the river. It was quiet and peaceful. The river is following its course through the narrows and the wider sections with riparian habitats, surrounded by rocky outcrops that are decorated with curtains of icicles.

I need that distance and solitude in order to start processing the impressions gained during the previous week. The former monastery is a solid shell, a firm framework for community life. It becomes palpable very quickly, how these walls, the architecture separates the wider world from the more insular world of the Sunnehuegel community. Continue reading “Aufbruch – Departures #4”

En route – Noorbeek (NL) to Aachen (DE) (+en)

For an English translation, see below.

Wandern im Dauerregen hat auch etwas an sich: Es testet sicherlich das Durchhaltevermögen des Reisenden. Heute früh musste ich mir nicht überlegen, was ich anziehen sollte. Ein leichter Regen begrüsste mich beim Abmarsch im holländischen Noorbeek. Goretex von Kopf bis Fuss war angesagt.

Der Regen hatte dann auch einen Einfluss auf die Routenwahl. In den letzten Tagen hatte ich die Wahl zwischen Landstrassen, Radwegen, und Wanderwegen. Heute musste ich mehrheitlich auf die Wanderweg verzichten und meine Marschrote auf die Radwege beschränken, da das Winterwetter, mit einer beträchtlichen Schneedecke vor einer Woche die nun weggeschmolzen ist und dem Regen seither, viele der unbefestigten Wege richtig matschig werden liess.

Le chateau de Beusdae.  The castle of Beusdael along the trail in the rolling hills of the Dutch/Belgium border region.
Le chateau de Beusdael. The castle of Beusdael along the trail in the rolling hills of the Dutch/Belgian border region.

Continue reading “En route – Noorbeek (NL) to Aachen (DE) (+en)”

En route – Tongeren (Belgium) to Noorbeek (The Netherlands)

For those who would like to see the trail portion of my journey so far: here is a map.