Othmar F. Arnold und Tenna: Das ist eine alte Geschichte. Sie reicht zurück in die frühen 1980er-Jahre, als sich der Dienstverweigerer Arnold aus Sursee LU zu einem freiwilligen Zivildienst in der Berglandwirtschaft entscheidet. Während dieser Arbeit wächst der Wunsch, mal einen Sommer auf einer Alp zu verbringen. Aber wo? Es ist ein Bauer aus Tenna im Safiental, der dem jungen Mann einen Hirtenstock in die Hand drückt. Arnold gefällts. Einen Sommer später trifft man Arnold erneut auf einer Safier Alp. Tenna wird zum Sehnsuchtsort.
Wen wunderts, dass sich Arnold, als er vom Tod des «Bankenmichels» in Tenna erfährt, sich um die Nachfolge bewirbt? Der 25-Jährige wird Chef der Raiffeisenbank. Es ist ein 30-Prozent-Job mit Freiräumen. Arnold wird Bergbauer. Doch mit der Pacht will es nicht so recht klappen. Nach zwei Jahren steht Bauer Arnold plötzlich ohne Land da. Was tun? Die Antwort führt zur grössten Zäsur in seinem Leben: Mit Kind und Kuh gehts nach Kanada. Es ist ein Aufbruch ins Unbekannte, gleichzeitig auch die Zerstörung einer Illusion. Denn bald muss Arnold erkennen, dass Landwirtschaft letztlich nicht seine Berufung ist.
Es geht zurück auf Feld eins. Arnold zieht mit der Familie an den Rand eines indigenen Dorfes und führt als «Wilderness Guide» Touristen durch die Gegend.
Im Winter hält er die Familie mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Bald wird er angefragt, ob er bei der Feuerwehr mitmachen wolle, bei der Sanität und der Ambulanz. Im Rückblick ist ihm klar: «Das war mein Einstieg in die Pflege».
Arnold bildet sich zum Rettungssanitäter aus. Mit 40 Jahren beginnt er am Selkirk College in Castlegar im Südwesten der Provinz British Columbia das Studium zum Pflegefachmann. Dort wird ein breites Berufsverständnis vermittelt. Pflegende sollen mehr Verantwortung übernehmen und in Bereichen mitdenken und entscheiden, die hierzulande Ärzten vorbehalten sind. 2005 folgt der Bachelor in Pflegewissenschaften, fünf Jahre später der Master. Dazwischen arbeitet Arnold in der Langzeit- und Demenzpflege, in einem Aids-Hospiz und sammelt bei Einsätzen in Uganda, Ruanda oder Pakistan Erfahrungen als humanitärer Katastrophenhelfer. Es ist aber auch die Zeit, während der das Bedürfnis nach einer Rückkehr in die Schweiz wächst.
Ein Inserat der Spitex Foppa in Ilanz lockt ihn 2013 schliesslich zurück und in den traditionellen Pflegeberuf. Arnold bildet sich weiter, absolviert 2016 gar ein theologisches Nachdiplomstudium … und initiiert schliesslich in Tenna das «Hospiz Alte Sennerei», diesen «Ort zwischen Heim und Daheim», wo «alte Menschen in einer Wohngemeinschaft und in vertrauter Umgebung leben und kompetent und achtsam durch fragile Zeiten begleitet werden.» Seit 2021 leitet der 64-Jährige das Hospiz, unterstützt von einem kleinen Team aus Fachleuten
Übrigens: Jenen Bauer aus Tenna, der vor über vierzig Sommer Othmar F. Arnolds Alpwunsch ermöglicht hatte, durfte er zu Hause in den Tod begleiten. Seine Frau ist heute Bewohnerin im Hospiz.
Text: Zeitlupe Magazin, 08-2025, Marco Guetg
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In den letzten Tagen war ich immer wieder unterwegs, auf alten und neuen Wegen. Eingeschränkt war ich nur durch den frischen Schnee, der vor allen die nicht befestigten Wege sehr rutschig machte und das gehen im steilen Gelände erschwerte.
Als ich vor fast dreissig Jahren das erste Mal nach Tenna kam war die Gemeinde noch über die alte, einspurige Talstrasse erschlossen. Von der Tenner Höhe aus gab es eine Stichstrasse zum Dorf hoch die auf gut 2 km Strecke 400 Höhenmeter überwand. Heute sind grosse Teile der Talstrasse und die Zufahrtsstrasse nach Tenna nach modernen Strassenbaunormen ausgebaut. Das folgende Video zeigt die Talfahrt von Tenna nach Versam, ein Erlebnis das auch heute noch nicht empfehlenswert ist für Leute mit Höhenangst.
During the last few days, I was hiking on old and new trails. I was only limited by the fresh snow that made all the trail without a hard surface very slippery. Thus the hiking in this steep terrain became more strenuous.
When I first came to Tenna about thirty years ago, the valley was served by a mostly single-lane gravel road. From the main road, an access road connected the village of Tenna. On a distance of just over two kilometres (1.4 mi) it gained 400 meters (1200 ft) in elevation. Today, most of the main road and the access road to Tenna are build to modern-day standards. Nonetheless, as the following video shows, the ride is still reminiscent of a roller coaster ride and not for the faint of heart.
Meine stille Zeit im Kloster ist nun vorbei. So bin ich am Wochenende aufgebrochen von Rapperswil. Nun bin ich nach einer kurzen Reise wieder dort angekommen, wo ich vor 28 Jahren auch schon einen Neustart gewagt hatte: Das Dorf Tenna im Safiental. Auf meinem Weg hierher, beim Aufstieg aus der Rheinschlucht, hatte ich die Gelegenheit den seltenen Frauenschuh blühend zu sehen.
The quiet time in the monastery is over for me. I left the friary in Rapperswil on the weekend. After a short trip, I arrived in the same place I arrived about 27 years ago to make a new beginning: the village of Tenna in the Safien valley of Switzerland. On my way up from the Rhine Gorge, I had the opportunity to spot the rare lady´s slipper orchid in full bloom.
Cypripedium calceolus – Gelber Frauenschuh – Lady Slipper
“Der Frauenschuh (Cypripedium calceolus) ist eine der eindrücklichsten einheimischen Orchideen. Die Blüte verströmt einen leichten aprikosenähnlichen Geruch. Sie gehört zu den sogenannten Kesselfallen. Angelockte Insekten – vor allem Erdbienen – rutschen in die pantoffelförmige Unterlippe und versuchen, über eine durch lichtdurchlässige Stellen der Pantoffelwand beleuchtete Haartreppe ins Freie zu glangen. Dabei streifen sie die Staubbeutel und beschmieren sich Kopf und Rücken mit der wächsernen Pollenmasse. Beim Besuch der nächsten Blüten – und einem neuerlichen “Reinfall” – streifen sie den Pollen beim Entkommen an der klebrigen Narbe ab. Dass diese edelste der einheimischen Orchideen strengsten Schutz braucht, wird sofort verständlich, wenn man weiss, dass sie erst nach 16 Jahren erstmalig blüht und ausserdem jahrelang auf die Symbiose mit einem Bodenpilz angewiesen ist.
An den locker bewaldeten, halbschattigen Hängen zur Rheinschlucht hin gefällt es dem Frauenschuh offenbar gut.”
Here I am, in my new cell, with a million dollar view. This will be home for me for the next three months. The travelling part of my journey is concluded for the time being. But the more difficult part of the journey will continue. To calm down and to listen to and to hear the quiet voices.
I hope to share part of the inner journey with you as well. I would like to take you along for this adventure. The blog entires will perhaps be more contemplative, maybe less frequent. Nonetheless, I am looking forward to your feedback and commentaries.
If you like to read about the journey that brought me here, follow the following links:
Pilgrimage 2013 Here you will find additional information and blog posts related to the journey. Hier bin ich nun in meiner Zelle, mit einer unbezahlbaren Aussicht. Hier werde ich während den nächsten drei Monaten zu Hause sein. Der Teil meiner Reise an dem ich von Ort zu Ort ziehe ist im Moment abgeschlossen. Nun werde ich mich mit den schwierigeren Teil weiter auseinander setzen. Ruhig werden, die leisen Stimmen hören und wahrnehmen.
Ich hoffe diese innere Reise auch mit dir teilen zu können. Ich nehme dich gerne mit auf diesem Abenteuer. Die Blogeinträge werden wohl ein bisschen besinnlicher sein, vielleicht ein bisschen weniger häufig. Trotzdem freue ich mich immer auf Rückmeldungen und Kommentare.
Kloster Rapperswil – an oasis of contemplation on the shores of Lake Zurich, but close to the people in a metropolitan area.
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The fog started to withdraw and to reveal the beauty of the winter landscape. – So langsam zog sich der Nebel zurück und machte die Sicht frei auf die Winterlandschaft.
After days of grey, I enjoyed the intensity of the morning sun and the blue sky. – Nach vielen Tagen im grauen Nebel erfreute ich mich sehr ob der strahlenden Sonne und dem blauen Himmel.
A look back at the route that I chose not to take. The Way of St. James would lead through the valley and over the pass right to the isolated peak in the centre of the picture. After my winter adventure the day before, I chose a less alpine route over the hills. – Ein Blick zurück ins Alpthal. Der Jakobsweg geht normalerweise da lang und steigt dann am Ende des Tales über den Pass zur Rechten des Mythen. Nach meinen Winterabenteuern am Vortag entschied ich mich eine weniger alpine Route durch die Hügel zu gehen.
Morgenstimmung – Morning impression
Crossing the Devil´s Bridge over the Sihl River marked the final leg towards Rapperswil – Das Überschreiten der Teufelsbrücke über die Sihl markierte den Endspurt Richtung Rapperswil.
The contrast between the rural and modern architecture and cultural landscape is something I continue to struggle to see harmony. – Der Übergang zwischen der ländlichen Idylle und der Moderne, ausgedrückt in der Architektur und Kulturlandschaft, ist für mich schwer zu verstehen.
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On the second day of traversing a mountainous section of the trail, I chose a less adventurous route. – Auf der zweiten Bergetappe meiner Reise wählte ich eine weniger abenteuerliche Route: Von Schwyz ging es über den Sattel, durch das Hochmoor bei Rothenturm, und über den Chatzenstrick. Leider hat die Sonne die stimmungsvolle Landschaft nicht mit ihren Strahlen berührt.
One of the scheduled ships on Lake Lucerne on its milk run for the day. It carried me from Treib to Brunnen. – Das letzte fahrplanmässige Schiff des Tages auf dem Vierwaldstättersee. Damit gelangte ich von Treib nach Brunnen.
A 100-year-old veteran of convenience for adventure tourists. – Ein hundertjähriger Zeuge für die Bequmlichkeiten von Abenteuertouristen.
This tavern and boat landing was the seat of the parliamentary sessions for the Swiss federation from the 15th century on. Blessed were the days of small government apparatuses. – Das Haus zur Treib war im 15. Jahrhundert belegt als der Tagsatzungsort für die junge Eidgenossenschaft. Gesegnet sind die Zeiten als die Regierungsinstitutionen noch in eine Wirtsstube passten!
A winter trail better suited for chamois than pilgrims along Lake Lucerne. – Ein winterlicher Pilgerweg am Ufer des Vierwaldstättersees der in diesem Zustand besser geeignet scheint für Gemsen.
Allein stehst du an den weiten Ufern. Man könnte meinen am offenen Meer zu stehen an diesem Tag wo der Nebel die ganze Landschaft verschluckt. – A lonely tree on the shores of Lake Luzern that looks more like an ocean on this foggy day.
I looked in the mirror, and what did I see? – Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der schönste Pilger im Land?
The end of another day of hiking in sight: Einsiedeln. – Das Ende eines weiteren Wandertages in Sicht: Einsiedeln.
The abbey of Einsiedeln is both a gathering point for pilgrims on the Way of St. James and a destination for many pilgrims who seek guidance from the black madonna. – Einsiedeln ist sowohl ein Treffpunkt für viele Jakobspilger als auch ein Wallfahrtsort, an den Leute den Beistand der schwarzen Madonna suchen.
The black madonna of Einsiedeln, plain and simple. – Die schwarze Madonna von Einsiedeln, schlicht und einfach.
The black madonna as seen by the people. The abbey has a wardrobe for her that would be fit for any superstar celebrity. She is dressed up according to the events in the liturgical year. – Die schwarze Madonna wie sie den Leuten präsentiert wird. Das Kloster unterhält für sie eine Garderobe die selbst einem Superstar gebühren würde. Sie wird dem Kirchenjahr entsprechend eingekleidet. (photo credit: Kloster Einsiedeln)
Ich bitte um Verzeihung dass ich die versprochenen Bilder von gestern erst heute zur Verfügung stelle, und dann erst noch unter einem verwirrlichen Titel. Die heutige Tagesetappe gab nicht viele Bilder her. Ich hoffe, du kriegst trotzdem einen Eindruck der zwei Bergetappen.
I ask you for forgiveness for posting yesterday´s pictures under a confusing heading. But today´s leg of the journey did not yield many pictures. I hope you can get an impression of the two alpine sections of my journey.
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English translation below – pictures will be posted soon
Ein langer Tag. Das erste Mal, dass ich erst nach dem Einnachten im Zielort angekommen bin. Das hat nicht so sehr mit der Wegstrecke zu tun, als vielmehr mit dem Wasser, das Teil des Weges bildete. Ich musste in Treib auf das Schiff warten, das mich nach Brunnen brachte. Es sind ja nur einige Hundert Meter Distanz, aber der Vierwaldstättersee ist arg tief und das Wasser zu kalt um zu schwimmen. Nein, an der Badehose hätte es wirklich nicht gefehlt – die ist im Gepäck.
Der Weg führte mich zum grössten Teil dem Ufer des Vierwaldstättersees entlang. Die erste Hälfte der Tagesetappe war sehr zivilisiert. Es gab kaum Schnee auf den Strassen und Feldwegen, und die Autobahn war immer in Hörweite. Nach einem Mittagsrast in Beckenried wurde die Besiedelung weniger dicht und bald schon tauchte ich in den Wald ein der sich steil vom Seeufer in die Berge hochzog. In diesen Gefilden hat sich der Schnee auch viel besser gehalten. Schon bald merkte ich den Widerstand an den Sohlen. Das sachte Einsinken braucht wesentlich mehr Antriebsenergie als das Wandern auf festem Grund.
Der schmale Weg zwischen dem Seeufer und dem Steilhang erinnerte mich an den Klondike: Da gab es viele Überreste von massiven Steinbrüchen, mit künstlichen Hafenanlagen und Schiffsverladestellen, altem Gerät das eingewuchert ist. Dann kam ich zu einem imposanten Wasserfall der in steter Arbeit sich in den harten Felsen eingekerbt hat. Gleich hinter dem Wasserfall find der Weg an zu steigen – 300 Höhenmeter in der Falllinie. Continue reading “En route – von Luzern nach Schwyz”→
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(English translation below) Heute bin ich in einer ganz melancholischen Stimmung aufgewacht. Plötzlich fehlte mir ein Ort wo ich mich zu Hause fühle. Ein Ort wo ich mein Waschlappen und Handtuch an einem bestimmten Haken aufhänge und da hängen lassen kann bis zum nächsten Gebrauch. Ein Ort wo ich selber Essen zubereite, das Geschirr wasche, und aufräumen darf.
Es ist ja nicht so dass irgendetwas fehlen würde. Übernachten in der Jugendherberge ist sehr bequem. Auch meine Zimmernachbarn sind sehr rücksichtsvoll, keiner schnarcht. Da heisst ich kann relativ gut schlafen. Das Frühstücksbuffet ist reichlich und entspricht meinen Essgewohnheiten.
Aber, es fehlt schon nur das Ritual vom Kaffee machen am Morgen. Ich bin mir schon lange bewusst wie wichtig für mich die Gewohnheit ist nach dem Aufstehen hin zu gehen zum Kochherd, den italienschen Espresso Macher zu füllen und zusammen zu schrauben, und dann zu warten auf das erlösende Geräusch, das unvergleichliche Rauschen das für mich so etwas bedeutet wie „auf geht´s – ein neuer Tag wartet auf mich!”
A rest stop in a marvel of Baroque architecture and a repository of significant sacral art. The Judoc chapel in Blatten near Malters – Die Jost Kapelle von Blatten bei Malters bot eine tolle Barockkulisse für eine Mittagspause. In der Kapelle gibt es viel Exemplare von wertvoller Sakralkunst. See: http://www.st-jost.ch/10_kirche/inneres/inneres-fs.html
Nach Blatten verliess ich den Emmenuferweg und stieg hoch zum Renggloch wo sich der Bach durch die Felsen zwängt – After Blatten I left the valley bottom and started to climb towards the Renggloch where a river carved a deep gorge.
On the way to the top of Sonnenberg: An impressive view of the valley of the Little Emme River. Too bad that the sun would not shine on the “Sun Mountain”. – Auf dem Weg zum höchsten Punkt des Sonnenberges gab es einen imposanten Blick zurück ins Tal der Kleinen Emme. Nur leider zeigte sich die Sonne nicht.
One of the most colourful views on this overcast day – Eine der farbigsten Ansichten an diesem bewölkten Tag.
Zur Abwechslung vom immer weiterführenden Weg beschritt ich auf dem Sonnenberg ein Labyrinth – The labyrinth on the Sonnenberg provided a nice change from constantly moving on along the trail.
Eine Bergallee aus Lärchen auf der Krete des Sonnenbergs – The crest trail on the Sonnenberg near Lucerne, lined by majestic larch (tamarack) trees.
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Eine Bergallee aus Lärchen auf der Krete des Sonnenbergs – The crest trail on the Sonnenberg near Lucerne, lined by majestic larch (tamarack) trees.
Thanks to all the dog owners of the communities along the hiking trail: It is your daily dedication to your dogs and to your outdoor pursuits that have helped tremendously in maintaining the various sections of the pilgrim’s trail. Without your help, I would have been a much bigger effort for me to break trail through the snow along the Little Emme River and over the Sonnenberg.
Besten Dank an alle Hundebesitzer in den Gemeinden entlang der Fernwanderroute: Es ist eure tägliche Hingabe für eure Vierbeiner und eure Begeisterung für Naturerlebnisse die stark mitgeholfen haben die unterschiedlichen Abschnitte des Pilgerweges zu unterhalten. Ohne eure Hilfe wäre es für mich viel anstrengender gewesen den Weg entlang des Emmenuferweges oder über den Sonnenberg zu pfaden.
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Haus der Gastfreundschaft im ehemaligen Kapuzinerkloster Schüpfheim – The House of Hospitality in the former Capuchin friary in Schüpfheim, Switzerland.
Brücken schlagen, ein gutes Thema für den heutigen Tag – Building bridges, a good theme for today´s journey
Der winterliche Weg am Ufer der Kleinen Emme – A wintery trail along the Little Emme River
Noch eine Brücke überqueren und schon bin ich am Tagesziel – One more bridge to cross and I will be at my destination for the day.
Auf dem Weg begegnete ich diesen Rhätischen Grauviechern. Vor mehr als 25 Jahren half ich mit diese vom Aussterben bedrohte Bergrinderrasse mit einem Zuchtprogram zu erhalten – Along the trail I encountered a group of Grey Alpine cattle. I helped to preserve this heritage breed through participation in a breeding program more than 25 years ago.
Das Zusammenspiel von Kunst und kunstvollen Lichteinfall in der Kirche von Werthenstein – The interplay of a 17th century fresco and reflections of the evening light in the church of Werthenstein.
Eine weitere Parallel zu meiner Wanderung in Belgien: Der abendliche Sonnenschein der mich auf meinem Weg begleitet -Another parallel to my journey in Belgium: The late afternoon sunshine guides my to my destination [compare: https://ofradix.net/2013/01/31/en-route-brustem-to-tongeren-the-pictures ]
Auch hier treffe ich als Pilger auf eine offene Tür – An open door for pilgrims
Das Kloster in Werthenstein – the monastery of Werthenstein
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Ein treuer Wegbegleiter im Entlebuch – A forest spirit manifesting itself in the Entlebuch valley and watching over the trail.
After a full week of sharing life with the Sunnehuegel community, it was time for me to break camp and to start breaking trail again. After a hearty breakfast, I left in subzero temperatures with overcast skies. The last days, the sun tried to break through the clouds and the fog, but today grey was the main colour hue in the landscape of the Entlebuch.
I followed the hiking trail along the Little Emme River. In the vicinity of the towns, there were recent footprints in the snow. On the more remote sections, I followed the animal tracks, mostly fox and some deer. There were a few raptors perched in the trees along the river. It was quiet and peaceful. The river is following its course through the narrows and the wider sections with riparian habitats, surrounded by rocky outcrops that are decorated with curtains of icicles.
I need that distance and solitude in order to start processing the impressions gained during the previous week. The former monastery is a solid shell, a firm framework for community life. It becomes palpable very quickly, how these walls, the architecture separates the wider world from the more insular world of the Sunnehuegel community. Continue reading “Aufbruch – Departures #4”→
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Located on a sunny hill in the middle of a rural town in the Entlebuch valley: “Haus der Gastfreundschaft” – The Hospitality House. – Auf einem sonnigen Hügel, eingebettet ins ländliche Dorf im Entlebuch: Das Haus der Gastfreundschaft.
It was the most beautiful day to arrive in Schüpfheim. Or as the Swiss would say: It was a weather like on a postcard. Brilliant sunshine and deep blue sky over a snow-covered landscape. I fully understand all the families that got the skis out of their basements or attics to make a few runs down a hill!
Once at the former monastery, one of the first sights was the reflection of the stained glass windows on the wall of the refectory. Open arms and a welcoming atmosphere. Continue reading “Ankunft – Arrival #3”→
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Mountain travel in Switzerland is possible wherever in the country one is: Here from the lowest point in Switzerland, the Rhine River in Basel it is an easy walk to climb the Minster Hill.
No matter what mode of transportation one chooses: Each one of them will create its own challenges, particularly in winter time.
For me, the most comfortable way to travel to the mountains is by train. In the comfort of a heated wagon, one arrives usually on time at many destinations near or even on top of mountains.
But the winter season can be tough on the equipment and infrastructure: The engine of a BLS (Berne-Lötschberg-Simplon) train composition en route from Lucerne to Berne.
In comparison to a snowed-in railway track, the road conditions for the yellow post busses and private motorized vehicles look way more treacherous at this time of the year. Why live with the stress?
For the most relaxed way of mountain travel: The fleet of steamships on Lake Lucerne on stand by.
Sometimes, the specialized vehicles from the mountains make a journey to the city: This old one-axle tractor and carriage combo made an appearance for the carnival season in Lucerne.
For me, the most reliable mode of transportation that brings me to the mountains, up the mountains, and safely back down is still on foot! The entrance to the Aare River Gorge near Innertkirchen.
And this may be the reward for one’s efforts. The Unterhorn and the Oberhorn near Tenna in the Safien valley on a clear day with a fresh coat of snow. How beautiful and majestic.
Other people’s writings and pictures about mountain travel: