
All we need… – Alles was wir brauchen!
Faith-Matters
“Do you believe in God in these days?” –
“I am not so sure. Even less so in the one True One – too exclusive for my taste.” –
“The Father, the Almighty?” –
“No thank you; sounds to me like `friend and helper` – but that brings up memories of legalized force. I don´t need anybody else in my life who tells me what to do .” –
“The Holy Trinity?” –
“Nope, way too academic , too complicated…
Nonetheless, I know from my own experience that a divine power exists – the All-Loving. I can experience that grace again and again in insignificant happenings and every-day encounters mit fellow human beings, with fellow creatures, and the natural environment. But it takes quite a high level of openness and stillness from my side to do so.“
(Own translation. Written by invitation for the magazine “Gott & die Welt”, published by the roman-catholic churches of Mainz, Germany) Continue reading “Faith-Matters”
Glaubens-Fragen
“Glaubst du denn an Gott in der heutigen Zeit?” –
“Da bin ich mir nicht sicher. Schon gar nicht an den Einen – zu exklusiv für meinen Geschmack.” –
“Der Vater, der Allmächtige?” –
“Nein danke; tönt für mich nach ‚Freund und Helfer’ – aber das bringt Erinnerungen an legitimierte Gewalt hoch. Ich brauche nicht noch jemanden der mich herum kommandiert im Leben.” –
“Die heilige Dreifaltigkeit?” –
“Nee, viel zu kopflastig, zu kompliziert…
Und doch weiss ich aus eigener Erfahrung, dass es die göttliche Kraft gibt – die Allesliebende. Diese Gnade kann ich immer wieder in kleinsten Begebenheiten und alltäglichen Begegnungen mit Mitmenschen, Mitgeschöpfen, und der Natur erleben. Dazu muss ich jedoch selber offen und stille genug sein.“
(Geschrieben auf Einladung für das Magazin “Gott & die Welt” der Katholischen Kirche in Mainz) Continue reading “Glaubens-Fragen”
Selbstgefälliges Leben und radikale Gedanken

Ungefähr dreissig Freunde aus verschiedenen Gegenden von Schweden, aus Norwegen, Dänemark, Grossbritannien, und der Schweiz, wie auch Vertreter des QCEA und des FWCC, versammelten sich vom 29. Juni bis zum 1. Juli im Ferienheim Svartbäcksgården für die Schwedische Jahresversammlung. Nebst den notwendigen Geschäftssitzungen haben die schwedischen Freunde das Thema: “das Quäker Evangelium: Wie können uns die christlichen Grundsätze Licht und Führung geben für unser inneres Leben, für unsere Gesellschaft, und für unsere Zeugnisse die wir in die Welt hinaus tragen?” Continue reading “Selbstgefälliges Leben und radikale Gedanken”
Complacent lives and radical thoughts

Around 30 Friends from various parts of Sweden, from Norway, Denmark, Great Britain and Switzerland, as well as representatives from QCEA and FWCC gathered at the Svartbäcksgården retreat from May 29th until June 1st 2014 for the Sweden Yearly Meeting. Besides the necessary business, the Swedish Friends chose “the Gospel according to Quakers: How can Christian keystones give light and guidance to our inner lives, our fellowship and our witness in the world?“ as their theme. Continue reading “Complacent lives and radical thoughts”
Die spielerische Seite von Friedensarbeit: study war no more
Es geschah auf dem Deck der Fähre M/V Malaspina auf dem Alaska Marine Highway System. Diese Überfahrt von Skagway südwärts war trotz der Nebensaison voll besetzt von einer farbenfrohen Menge: Es waren meist Reisende und Musikanten die dem langen Winter im Yukon für ein paar Tage entfliehen wollten. Alle sehnten sich nach einem Anblick von grün an der Westküste nach einem halben Jahr im Schnee und mit eisigen Temperaturen.
Es gab kein ruhiges Plätzchen auf diesem Fährschiff. Leute in Daunenjacken und mit Wollmützen musizierten in grösseren und kleineren Formationen auf ihren Gitarren, Trommeln, Flöten, oder mit menschlichen Stimmen.
Das Schiff war unterwegs auf dem Lynn Kanal, einem Fjord an der Westküste Alaskas, der von saftigen grünen Regenwäldern und kahlen Felsenklippen umgeben ist. In der Höhe sind immer schneebedeckte Gipfel des Küstengebirges zu sehen.

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The playful side of peace work: study war no more
It happened on the deck of the M/V Malaspina of the Alaska Marine Highway system. This off-season run from Skagway southbound was jam-packed with a colourful gathering of travellers and musicians escaping the long Yukon winter. Everybody was craving a glimpse of coastal green after half a year of snow and sub-zero temperatures.
There was no quiet place on this ferry. People in down jackets and wool hats were jamming with their guitars, bongos, flutes, and voices.
The ship was travelling down the Lynn Canal, passing dark rain forest and sheer cliffs lined by snow-capped costal peaks.

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Muttertag – und was dahinter steckt
Erhebt euch, alle Frauen die Herzen haben, egal ob ihr mit Wasser oder mit Tränen getauft seid! Sagt deutlich: Wir werden die grossen Fragen nicht durch irrelevante Gremien entschieden haben. (J. W. Howe, 1870)

Vergesst die Blumen, die Pralinen, die überteuerten Karten mit aufgedruckten Standartfloskeln. Die oft übersehenen oder nicht ernst genommenen Anliegen und Beiträge der Mütter in aller Welt sind von höchster politischer und sozialer Relevanz.
Der folgende Appell ist eine der Grundlagen für einen offiziellen Feiertag zur Ehren der Mutter: Darin geht es nicht um romantisierende Vorstellungen oder um eine Vermarktung im Namen des uneingeschränkten Profites! Die Dringlichkeit, die Mütter als Bewahrerinnen des Friedens an zu erkennen und ihnen dazu eine Stimme zu verleihen, hat seither nicht abgenommen.
APPELL AN DIE FRAUEN IN ALLER WELT. Continue reading “Muttertag – und was dahinter steckt”
Mother’s Day – remembering the original intention
Arise, all women who have hearts whether your baptism be that of water or of tears! Say firmly: We will not have great questions decided by irrelevant agencies. (J.W. Howe, 1870)

Forget the flowers, the chocolates, the overpriced cards with a printed, standard nicety on it. Mothers’ concerns and contributions are of highest political and social importance.
The following appeal is one of the roots of Mother’s Day as a celebrated holiday: No romantic notion and definitely no commercialization in the name of greedy profit! The urgency to recognize mothers as peace keepers of the world and to give them a voice as such has not diminished since then.
APPEAL TO WOMANHOOD THROUGHOUT THE WORLD. Continue reading “Mother’s Day – remembering the original intention”
Let our lives speak out!
Let your lives preach!
is a quote from the many letters that George Fox wrote to address early Quakers. (Vol. 1; 200)

Our peace testimony is much more than our special attitude to world affairs; it expresses our vision of the whole christian way of life; it is our way of living in this world, of looking at this world and of changing this world.
Lasst euer Leben sprechen!
“Let your lives preach” ist ein Zitat aus einem der vielen Briefe, die George Fox an die frühen Quäker richtete. (Vol. 1; 200)

Unser Friedenszeugnis ist unsere Art, wie wir in der Welt leben, wie wir diese Welt sehen und wie wir diese Welt verändern.
Betrachtung zu Ostern

Du, der über uns ist,
Du, der einer von uns ist,
Du, der ist –
auch in uns;
dass alle dich sehen – auch in mir,
dass ich den Weg bereite für dich,
dass ich danke für alles, was mir widerfuhr.
Dass ich dabei nicht vergesse der anderen Not.
Behalte mich in deiner Liebe,
so wie du willst, dass andere bleiben in der meinen.
Möchte sich alles in diesem meinem Wesen zu deiner Ehre wenden, und möchte ich nie verzweifeln.
Denn ich bin in deiner Hand,
und alle Kraft und Güte sind in dir.Gib mir einen reinen Sinn – dass ich dich erblicke,
einen demütigen Sinn – dass ich dich höre,
einen liebenden Sinn – dass ich dir diene,
einen gläubigen Sinn – dass ich in dir bleibe.
Dag Hammarskjöld, aus: Zeichen am Weg
Die weiteren Betrachtungen zu den zehn Szenen, die im Verlauf der Fastenzeit publiziert werden, können hier gefunden werden: Betrachtungen zur Fastenzeit
Hier ist noch der ganze Zyklus im Zusammenhang:

Easter Meditation

Thou who art over us,
Thou who art one of us,
Thou who art also within us,
May all see thee in me also,
May I prepare the way for thee,
May I thank thee for all that shall fall to my lot,
May I also not forget the needs of others,
Keep me in thy love
As thou wouldest that all should be kept in mine.
May everything in this my being be directed to thy glory
And may I never despair.
For I am under thy hand,
And in thee is all power and goodness.Give me a pure heart – that I may see thee,
A humble heart – that I may hear thee,
A heart of love – that I may serve thee,
A heart of faith – that I may abide in thee.Dag Hammarskjöld, in: Markings
Lenten Meditation #9


These two panels show the crucifixion and burial of Jesus. The people who became direct witnesses to these tragic events seem more prayerful and grieving than upset and angry. Continue reading “Lenten Meditation #9”

