ungewöhnliches Kunsthandwerk mit einer Botschaft






This day we are gathered to celebrate the feast day of the Assumption of Mary into Heaven:
The bodily taking up of the Virgin Mary into heaven at the end of her earthly life, as it was long accepted by the faithful and frequently depicted in art, as on the main altar in the church of the Capuchin friary in Schwyz (Switzerland), was relatively recently defined as church dogma in the Roman Catholic Church by Pope Pius XXII in 1950.
For the painter, it was likely an appreciation for and recognition of an exceptional woman, the mother of historic Jesus – an expression of the experienced holiness of Mary.
In Christianity, holiness is the place where the profane and the sacred meet, “a religious experience, which is based on extraordinary strengths held by human being that give him or her special religious authority” (Filoramo, 2013).
In today’s gospel text (Luke,1.46-55) we read the words of the magnificat, Continue reading “Assumption of Mary?”

Heute sind wir hier versammelt, um das Fest Mariä Himmelfahrt zu feiern:
Viele Leute fahren am einem Festtag vielleicht ins Tessin, …Umweltbewusste fahren mit dem Zug, …andere fahren auf etwas Bestimmtes ab. Aber “himmelfahren” ist nicht mehr etwas allgemein Verständliches in meinem Sprachgebrauch.
Die leibliche Aufnahme Marias in den Himmel, wie sie lange im Verständnis des gläubigen Volkes verankert war und bildlich dargestellt ist zum Beispiel am Hochaltar der Kapuzinerkirche Schwyz, ist erst vor wenigen Jahrzehnten als Glaubenssatz der katholischen Kirche festgelegt worden (Papst Pius XII, 1950).
Für den Maler war die Szene wohl ein Ausdruck der Wertschätzung und Anerkennung für eine aussergewöhnliche Frau, für die Mutter des historischen Jesus – ein Ausdruck für die erlebte Heiligkeit Marias.
Die Heiligkeit ist im Christentum ein Ort wo das Profane und das Sakrale zusammenkommen, “eine religiöse Erfahrung, die auf der Annahme beruht, dass die ausserordentlichen Kräfte, die ein Mensch besitzt, ihr oder ihm besondere religiöse Autorität verleiht” (Filoramo, 2013)
Im heutigen Evangeliumstext (Lukas, 1.46-55) lesen wir die Worte des Magnifikats, Continue reading “Mariä Himmelfahrt?”

Ungefähr dreissig Freunde aus verschiedenen Gegenden von Schweden, aus Norwegen, Dänemark, Grossbritannien, und der Schweiz, wie auch Vertreter des QCEA und des FWCC, versammelten sich vom 29. Juni bis zum 1. Juli im Ferienheim Svartbäcksgården für die Schwedische Jahresversammlung. Nebst den notwendigen Geschäftssitzungen haben die schwedischen Freunde das Thema: “das Quäker Evangelium: Wie können uns die christlichen Grundsätze Licht und Führung geben für unser inneres Leben, für unsere Gesellschaft, und für unsere Zeugnisse die wir in die Welt hinaus tragen?” Continue reading “Selbstgefälliges Leben und radikale Gedanken”

Around 30 Friends from various parts of Sweden, from Norway, Denmark, Great Britain and Switzerland, as well as representatives from QCEA and FWCC gathered at the Svartbäcksgården retreat from May 29th until June 1st 2014 for the Sweden Yearly Meeting. Besides the necessary business, the Swedish Friends chose “the Gospel according to Quakers: How can Christian keystones give light and guidance to our inner lives, our fellowship and our witness in the world?“ as their theme. Continue reading “Complacent lives and radical thoughts”
Erhebt euch, alle Frauen die Herzen haben, egal ob ihr mit Wasser oder mit Tränen getauft seid! Sagt deutlich: Wir werden die grossen Fragen nicht durch irrelevante Gremien entschieden haben. (J. W. Howe, 1870)

Vergesst die Blumen, die Pralinen, die überteuerten Karten mit aufgedruckten Standartfloskeln. Die oft übersehenen oder nicht ernst genommenen Anliegen und Beiträge der Mütter in aller Welt sind von höchster politischer und sozialer Relevanz.
Der folgende Appell ist eine der Grundlagen für einen offiziellen Feiertag zur Ehren der Mutter: Darin geht es nicht um romantisierende Vorstellungen oder um eine Vermarktung im Namen des uneingeschränkten Profites! Die Dringlichkeit, die Mütter als Bewahrerinnen des Friedens an zu erkennen und ihnen dazu eine Stimme zu verleihen, hat seither nicht abgenommen.
APPELL AN DIE FRAUEN IN ALLER WELT. Continue reading “Muttertag – und was dahinter steckt”
Arise, all women who have hearts whether your baptism be that of water or of tears! Say firmly: We will not have great questions decided by irrelevant agencies. (J.W. Howe, 1870)

Forget the flowers, the chocolates, the overpriced cards with a printed, standard nicety on it. Mothers’ concerns and contributions are of highest political and social importance.
The following appeal is one of the roots of Mother’s Day as a celebrated holiday: No romantic notion and definitely no commercialization in the name of greedy profit! The urgency to recognize mothers as peace keepers of the world and to give them a voice as such has not diminished since then.
APPEAL TO WOMANHOOD THROUGHOUT THE WORLD. Continue reading “Mother’s Day – remembering the original intention”
Die Ecopop Initiative ist zur Zeit in der Beratung durch die schweizerische Legislative. Es gibt viele Argumente für und gegen die verschiedenen Anliegen im Initiativtext. In der folgenden Fassung werden diese Anliegen noch deutlicher, und weniger restriktiv, vorgelegt.
Ein Grundgesetz soll meiner Meinung nach in erster Linie wahrhaftig sein und die enthaltenen Anliegen direkt ansprechen. Das Grundgesetz soll einen Gesetzesraum ermöglichen und nicht das Leben der Menschen einschränken.
Initiativtext
Die Ecopop-Volksinitiative «Stopp der Überbevölkerung – zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen» stellt, gestützt auf Art. 34, 136, 139 und 194 der Bundesverfassung und nach dem Bundesgesetz vom 17. Dezember 1976 über die politischen Rechte, Art. 68ff, folgendes Begehren:
I Die Bundesverfassung wird wie folgt geändert:
Art. 73a (neu) Bevölkerungszahl
1 Der Bund strebt auf dem Gebiet der Schweiz eine Einwohnerzahl auf einem Niveau an, auf dem die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft sichergestellt sind. Er unterstützt dieses Ziel auch in anderen Ländern, namentlich im Rahmen einer globalen Debatte um die Grenzen des Wachstums und der Ausbeutung der natürlichen Lebensgrundlagen.
2 Die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz soll im dreijährigen Durchschnitt um maximal 0,2 Prozent pro Jahr wachsen.
3 Der Bund investiert mindestens 10 Prozent seiner in die Wirtschaftsförderung fliessenden Mittel in Massnahmen zur Förderung der Fortpflanzungsfähigkeit und –willigkeit der traditionsbewussten Schweizer und Schweizerinnen. Continue reading “Ecopop Initiative – neue Textfassung”
Various Friends observed during a recently held retreat on the Spirituality of John Woolman how amazing it was that the main concerns raised by Woolman some 250 years ago were still current today. On the surface it seems unlikely: we no longer have to deal with slave trading, stage coaches, or buttons as unnecessary things on clothes. However, the way we relate to and treat people, mainly the ones that are not the way we are, and the matters of business and commerce are still very much on the agenda today.
As a child of the sixties I am used to see problems and injustices, to denounce them, and to call for solutions. Together with my generation I was shocked by the witnessed use of violence in Biafra, the recognition of the limits of energy resources, and the advancing pollution of our environment. The grievances affected us and we eagerly sought solutions to turn away the disasters, which seemed to threaten our privileged lifestyles. We collected for charities, travelled by train from one meeting to another, and bought many of our consumer products grown organically or trade through alternative market channels.

What strikes me again and again is that these actions have led to a cat and mouse game with the big corporations: Continue reading “On Business in Superfluities and the Influence of Bad Examples”
Während einer kürzlich abgehaltenen Retraite zum Thema Spiritualität von John Woolman bezeugten verschiedene Freunde, dass es erstaunlich sei wie aktuell die Grundanliegen, die Woolman vor 250 Jahren vorbrachte, heute noch sind. Oberflächlich betrachtet scheint das unwahrscheinlich, denn wir müssen uns nicht mehr mit Slavenverkauf, Postkutschen, oder Knöpfen als Überflüssigkeiten an Kleidern auseinander setzen. Doch die Thematiken des Umgangs mit den Menschen, vor allem denen die nicht sind wie wir, und des Umgangs mit unseren Angelegenheiten und Geschäften sind nach wie vor höchst aktuell.
Als ein Kind der Sechziger Jahre bin ich mir gewohnt, Probleme und Ungerechtigkeiten zu sehen, an zu prangern und nach Lösungen zu rufen. Ich war mit meiner Generation schockiert über die Zeugnisse von Gewaltanwendung aus Biafra, die Verknappung der Energiereserven, die fortschreitende Verschmutzung der Umwelt. Die Missstände machten uns betroffen und wir suchten eifrig nach Lösungen um die Katastrophen ab zu wenden, die unsere privilegierten Lebensweisen zu bedrohen schienen. Wir sammelten für Hilfswerke, reisten mit dem Zug von einer Versammlung zur andern, und erstanden viele unserer Konsumgüter aus biologischen Anbau oder alternativen Marktkanälen.

Doch was mir immer wieder auffällt ist, dass diese Handlungen am Ende zu einem Katz und Maus Spiel mit den grossen Korporationen führte: Continue reading “Über Flüssiges und Überflüssiges”
“We choose to define ourselves” [ad line]
Healthism is a holistic ideology, which focuses on an individual’s responsibility for his/her health based on informed choice (MacDonald, 1998). Health promotion is deeply embedded in this ideology. Healthism is the culmination of individualistic and consumerist thought, making one’s own body as the sole focus of values and decisions. Health, as a narrowly defined medical standard, and beauty, as expressed in outward physical appearance, become the most important indicators of personal well-being. In combination with these individualistic thinking patterns, the physical environment is being seen as a constant threat to human health and well-being. Society and cultural expression become almost irrelevant in the context of health.

Healthism is an expression of extreme privilege. It makes us believe that we can be creators of our own fate and destiny. Continue reading “Healthism – a war on wholeness”
For an English version of this article, please click here: Healthism – a war on wholeness
„Healthism“ (aus dem Englischen und ungefähr mir Gesundheitswahn übersetzbar) ist eine ganzheitliche Ideologie die darauf aufgebaut ist das jedeR Einzelne, auf der Grundlage von bewussten Entscheidungen, verantwortlich ist für ihre/seine Gesundheit und Wohlergehen. Gesundheitsvorsorge ist mitunter ein wichtiger Teil dieser Ideologie. Healthismus ist eine Kulmination von individualistischen und konsumorientierten Gedankenwelten, die den eigenen Körper ins Zentrum stellt für alle Wertüberlegungen und Entscheidungen. Gesundheit – in der Form eines eng definierten medizinischen Standards – und Schönheit – ausgedrückt in der äusserlichen körperlichen Erscheinung – werden somit die wichtigsten Indikatoren für das persönliche Wohlbefinden. Dazu kommt noch, dass in dieser Denkweise die natürliche Umwelt als konstante Bedrohung für die menschliche Gesundheit und das Wohlergehen angesehen werden. Gesellschaft und Kultur werden beinahe bedeutungslos in dieser Vorstellung von Gesundheit.

Healthismus ist eine Ausdruck von extremen Privilegien. Die Ideologie macht uns vor dass wir die Schöpfer unseres Schicksals und unserer Bestimmung sein können. Continue reading “Gesundheitswahn”
Affluenza: “Konsumismus, auch Konsumerismus oder Konsumentismus (von lat. consumere – verbrauchen), ist ein übersteigertes Konsumverhalten zum Zweck der gesellschaftlichen Distinktion oder des Strebens nach Identität, Lebenssinn und Glück.” (Wikipedia)
Eine satirische Abhandlung über einen potentiellen Ausbruch einer ansteckenden Krankheit in den USA hat mich gerade wieder in der Vorweihnachtszeit stark berührt. Affluenza, ein Begriff der im Englischen tönt wie Influenza (Grippe), ist ein Konstrukt das schon vor einigen Jahren geprägt wurde um aus gesellschaftskritischer Sicht auf unser für normal gehaltenes Konsum- und Sozialverhalten aufmerksam machen.
Hier gibt es eine tolle filmische Umsetzung der Problematik: Kinder und Jugendliche die in einer Überfluss- und Wegwerfgesellschaft aufwachsen haben oft keine Vorstellung, dass nur die wenigsten, auch in unseren Kulturkreisen, derart privilegiert sind. Das Video ist in Australien gemacht; hier eine Version mit deutschen Untertiteln.
Doch es sind ja nicht nur unsere Teenager betroffen von der Krankheit: Die englische Definition des Begriffs verdeutlicht dass viele Erwachsene den Virus auch in sich tragen: Continue reading “Diagnose: Affluenza (Konsumismus)”
Affluenza is a growing problem – not just in the US.
For a definition of affluenza, click here: diagnosis Affluenza
Disassociated Press–Ft. Worth, TX
Centers for Disease Control and Prevention Director Dr Thomas R Frieden released numbers on the current outbreak of affluenza in the US at a press conference Monday morning, painting a chilling picture of the dangers posed to the population, in particular the wealthy.
“The latest affluenza case in Texas merely underscores the need to take steps in the development of preventative measures,” Frieden said to the press, in reference to Ethan Couch. Couch is the Texas teen who barely escaped up to 20 years in prison when his condition was revealed to have caused him to kill four people in a drunk driving accident, paralyzing a fifth person. “A young boy’s life has taken a tragic, irrevocable turn,” Frieden continued. “Ethan Couch’s life will forever center around his treatment. We hope our estimate, which indicates about 3 million or so of the wealthiest Americans could…
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A friend of mine, Ion Delsol, operates a website – pasifik.ca – to support a vision of perpetual direct democracy. One of the experimental features is a section called “Now Polling” that is used to assess the will of the people on an ongoing basis. It is Ion’s firm belief that democracy should happen more often than on election day every four years. To read about Ion’s vision, visit this link: Perpetual Direct Democracy (available in Spanish as well).
I was recently asked by Ion to share my views and experiences of the health care system in British Columbia and Canada. The discussion started with a critique of the current health care system. It continued to consider more fundamental factors than bigger and better machines and shorter wait times: Social determinants of health. Income equality, social justice, and political empowerment will make people healthier.
Ion taped and edited the conversation and it will be broadcast on the community cable channel in British Columbia. The interview is also available online on pasifik.ca and YouTube:
Determinants of Health – Part 1
Determinants of Health – Part 2